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Kommentar zu Handelsstreit USA - China
Der Handelsstreit zwischen den USA und China, den beiden größten Volkswirtschaften der Welt, verschärft sich weiter: Am 18. September kündigte US-Präsident Donald Trump neue Strafzölle auf Importe aus China im Wert von 200 Milliarden US-Dollar an. China will seinerseits nun mit Strafzöllen auf US-Importe im Wert von 60 Milliarden US-Dollar antworten. Nach Ansicht von Experten hat der Konflikt das Potenzial, eine weltweite Rezession auszulösen. Wolfgang Büchele, Vorsitzender des Ost-Ausschuss - Osteuropavereins, kommentiert die Entwicklung folgendermaßen:

Weitere Meldungen

Zahlen für das 1. Halbjahr 2018
Der deutsche Osthandel legt weiter ein hohes Tempo vor: Die durch den Ost-Ausschuss – Osteuropaverein der Deutschen Wirtschaft (OAOEV) ausgewerteten Zahlen des Statistischen Bundesamts zeigen, dass der deutsche Warenaustausch mit den 29 Ländern der Region im ersten Halbjahr 2018 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 6,5 Prozent gestiegen ist und damit erneut stärker wuchs, als der deutsche Handel insgesamt (+4,3 Prozent). „Der Osthandel befindet sich derzeit in einem stabilen Sommer-Hoch. Aktuell läuft die Konjunktur fast überall in unserer Region besser, als es die Vielzahl politischer Krisen eigentlich erwarten lässt. Das schöne Wetter scheint die Stimmung zu beflügeln“, kommentierte der OAOEV-Vorsitzende Wolfgang Büchele.
Kommentar zum Merkel-Putin-Treffen in Meseberg
Am Samstagabend, 18. August, wird der russische Präsident Wladimir Putin zu Gesprächen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel auf Schloss Meseberg in Brandenburg erwartet. Es ist das zweite Treffen beider Politiker innerhalb von drei Monaten. Zuletzt hatte es zudem ein Treffen von Merkel mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow in Berlin sowie mehrere Begegnungen von Lawrow mit Bundesaußenminister Heiko Maas gegeben. Auch Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier traf sich in den vergangenen Monaten mehrfach mit Vertretern der russischen Regierung. Zur aktuellen Begegnung in Meseberg äußert sich der OAOEV-Vorsitzenden Wolfgang Büchele folgendermaßen:
Südkaukasus und Zentralasien im Blickpunkt
Die neueste Ausgabe der Osteuropa Informationen widmet sich schwerpunktmäßig den Regionen Südkaukasus und Zentralasien. Wir berichten über die deutsch-georgische Wirtschaftszusammenarbeit und die wirtschaftlichen Folgen des Regierungswechsels in Armenien. Außerdem sprachen wir mit dem usbekischen Botschafter über die jüngsten Reformen in seinem Land und die aktuellen Entwicklungen in Kasachstan. In der August-Ausgabe finden Sie außerdem Berichte über die Jahresveranstaltung des OAOEV, die aktuelle Entwicklung des deutschen Osthandels sowie die jüngsten Aktivitäten des OAOEV in Südosteuropa, Russland und der Ukraine.
Außerordentliche Mitgliederversammlung des OAOEV
Der Ost-Ausschuss – Osteuropaverein der Deutschen Wirtschaft stellt seine Arbeit auf eine noch breitere Basis: In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung haben sich die Mitglieder des OAOEV am 7. August in Berlin für die Aufnahme des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) als Trägerverein ausgesprochen. Die dazu notwendige Satzungsänderung wurde einstimmig bei einer Enthaltung angenommen.
Legendärer Ost-Ausschuss-Vorsitzender
Am 6. August 2018 wäre der langjährige Vorsitzende des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft Otto Wolff von Amerongen 100 Jahre alt geworden. Der 1918 in Köln als Sohn eines Eisenhändlers geborene Wolff von Amerongen gilt als eine der einflussreichsten Unternehmerpersönlichkeiten der Bundesrepublik. Nach Übernahme des Ost-Ausschuss-Vorsitzes 1955 war Wolff von Amerongen am Abschluss erster Handelsverträge der Bundesrepublik mit China und der Sowjetunion beteiligt. Diese und weitere Aktivitäten etwa im Zusammenhang mit den legendären „Erdgas-Röhren-Geschäften“ brachten ihm den Titel eines „heimlichen Osthandelsministers“ ein