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Deutscher Osthandel 2018
Das östliche Europa gehört weiterhin zu den wichtigsten Wachstumsmotoren des deutschen Außenhandels: Nach den Daten des Statistischen Bundesamts für das Gesamtjahr 2018, die der Ost-Ausschuss – Osteuropaverein der Deutschen Wirtschaft (OAOEV) aktuell ausgewertet hat, stieg der deutsche Außenhandel mit den 29 Ländern der Region, die von Tschechien bis an die russische Pazifikküste reicht, im vergangenen Jahr um 6,5 Prozent und damit erneut kräftiger als der deutsche Handel insgesamt.

Weitere Meldungen

Deutsch-Turkmenisches Businessforum in Berlin
Der Energiesektor gehörte zu den Branchen, die beim Deutsch-Turkmenischen Wirtschaftsforum, das Mitte Februar in der Repräsentanz der Deutschen Bank in Berlin stattfand, im Mittelpunkt standen. Daneben wurden aber auch die Perspektiven des Landes in der Chemieindustrie, in Transport und Logistik sowie in der Agrar- und Ernährungswirtschaft diskutiert. Über 150 Vertreter aus Politik und Wirtschaft, darunter eine große turkmenische Delegation unter Leitung von Vize-Premier Chary Gylydzhov und Präsidentensohn Serdar Berdimuhammedow, dem stellvertretenden Gouverneur der Region Ahal, nahmen an dem bilateralen Wirtschaftsforum teil.
Bewerbungsfrist bis Ende März
Die Deutsch-Russische Juristenvereinigung, der Ost-Ausschuss - Osteuropaverein der Deutschen Wirtschaft, die Deutsch-Russische Auslandshandelskammer, das Ostinstitut Wismar und das Wiesbaden Institute für Law and Economics schreiben den Deutsch-Russischen Juristenpreis 2019 aus. Der Preis wird für herausragende rechtsvergleichende Arbeiten im deutsch-russischen Bereich verliehen.
OAOEV-Fachveranstaltungen auf der Grünen Woche
Der Hitzesommer 2018 hat Dürren und ihre Folgen auch in Deutschland ins öffentliche Bewusstsein gerückt. Seit mehr als einem Jahrzehnt nehmen Extremwetterlagen weltweit zu. Dies stellt die Landwirtschaft und damit die Ernährungssicherheit vor große Herausforderungen. Moderne Technologien der Datenerfassung und -auswertung können einen Beitrag dazu leisten, die Folgen zu reduzieren. Digitale Themen spielten bei den Veranstaltungen des OAOEV zur Ukraine und Russland auf der Grünen Woche eine wichtige Rolle.
Deutsch-Usbekisches Business-Forum in Berlin
Usbekistan hat unter dem neuen Staatspräsidenten Shavkat Mirzijojew seit Ende 2016 mit einer ehrgeizigen Reformagenda für internationales Aufsehen gesorgt und sich nach einer längeren isolationistischen Phase als internationaler Investitionsstandort zurückgemeldet. Entsprechend groß war der Andrang beim Deutsch-Usbekischen Business-Forum Mitte Januar in Berlin. Mit über 30 Millionen Einwohnern ist Usbekistan mit Abstand das bevölkerungsreichste Land in Zentralasien.
Neues Positionspapier des OAOEV
Der Ost-Ausschuss – Osteuropaverein der Deutschen Wirtschaft (OAOEV) schlägt eine „Neue Agenda“ für die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Deutschland, der EU und Russland vor. “Wir leben in einem Jahrhundert, das kein europäisches, sondern ein asiatisches sein wird. Umso mehr sind wir darauf angewiesen, dass wir als Europäer enger miteinander kooperieren. Russland ist hier ein unverzichtbarer Partner”, sagte der OAOEV-Vorsitzende Wolfgang Büchele bei der Vorstellung eines 30-seitigen Positionspapiers in Berlin. Es trägt den Titel „Gemeinsame Interessen definieren – gemeinsame Projekte umsetzen: Eine neue Agenda für die europäisch-russischen Wirtschaftsbeziehungen“.

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