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Neues Positionspapier des OAOEV
Der Ost-Ausschuss – Osteuropaverein der Deutschen Wirtschaft (OAOEV) schlägt eine „Neue Agenda“ für die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Deutschland, der EU und Russland vor. “Wir leben in einem Jahrhundert, das kein europäisches, sondern ein asiatisches sein wird. Umso mehr sind wir darauf angewiesen, dass wir als Europäer enger miteinander kooperieren. Russland ist hier ein unverzichtbarer Partner”, sagte der OAOEV-Vorsitzende Wolfgang Büchele bei der Vorstellung eines 30-seitigen Positionspapiers in Berlin. Es trägt den Titel „Gemeinsame Interessen definieren – gemeinsame Projekte umsetzen: Eine neue Agenda für die europäisch-russischen Wirtschaftsbeziehungen“.

Weitere Meldungen

Neujahrsempfang des OAOEV
Rund 250 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Diplomatischem Corps konnte der Ost-Ausschuss – Osteuropaverein der Deutschen Wirtschaft am 10. Januar 2019 zu seinem traditionellen Neujahrsempfang in der Berliner Kalkscheune begrüßen. Bundesaußenminister Heiko Maas nutzte seine Keynote, um ausführlich die Ziele der deutschen Außenpolitik zu erläutern. Maas geht es um ein Gegengewicht gegen die „America First“-Politik des US-Präsidenten. Er möchte den Zusammenhalt in der EU stärken und die EU-Partner für eine „europäische Ostpolitik“ gewinnen. Auch dem Dialog mit Russland misst er zentrale Bedeutung bei. Deutschland sieht Maas in der Rolle eines Bindegliedes zwischen unterschiedlichen Interessen in Europa.
Landwirtschaft in Osteuropa
Auch 2018 belegten Russland und die Ukraine Spitzenpositionen in der landwirtschaftlichen Produktion, und Kasachstan entwickelt sich zu einem vielversprechenden Player an den globalen Agrarmärkten. Russland setzt auf Importsubstitution und die gezielte Förderung der Branche. Auch in der Ukraine, in der die Landwirtschaft schon lange große Wertschätzung unter Investoren genießt, zeigen sich protektionistische Tendenzen. Kasachstan lernt sein Agrarpotenzial neu kennen.
Schwerpunkt Agrarwirtschaft
Der Agrarsektor in Osteuropa steht im Vorfeld der Grünen Woche 2019 in Berlin im Mittelpunkt der neuen Ausgabe der Osteuropa Informationen. Wir berichten über die Entwicklung in den Agrarwirtschaften Russlands, der Ukraine und Kasachstans, die zu den vielversprechenden Spielern an den globalen Agrarmärkten gehören. Sie erfahren, welche Rolle digitale Technologien bei der Bekämpfung der Klimafolgen spielen und wie sich der russische Getreidemarkt entwickelt.
Geschäftsklima-Umfrage Russland 2019
Mit wachsenden Sorgen blicken die deutschen Unternehmen im Russland-Geschäft auf 2019: Im Vergleich zum Vorjahr haben sich die Geschäftserwartungen deutlich eingetrübt. Zu den großen Risikofaktoren gehören neben dem volatilen Wechselkurs des Rubels die Sanktionen gegen Russland. Dies sind die zentralen Ergebnisse der 16. Geschäftsklima-Umfrage des Ost-Ausschuss - Osteuropavereins der Deutschen Wirtschaft (OAOEV) und der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer (AHK).
Berliner Eurasischer Klub
In der 25. Sitzung des Berliner Eurasischen Klubs (BEK) ging es Mitte Dezember um das wirtschaftliche Potenzial des Kaspischen Meeres. Die fünf Anrainerstaaten hatten sich erst im Sommer auf den Rechtsstatus des größten Sees der Erde geeinigt. Auch wenn der Vertrag noch nicht von allen Ländern ratifiziert wurde und einige Fragen zur Veräußerung von Grund und Boden offenblieben, regt die gefundene Einigung bereits die Fantasie internationaler Investoren an. Anlass für den BEK, das wirtschaftliche Potenzial des Kaspischen Meeres genauer unter die Lupe zu nehmen.

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