Skip to main content

Weitere Meldungen

Erste Pressekonferenz mit dem neuen OAOEV-Vorsitzenden
Die Wirtschaft in Osteuropa wächst weiterhin überdurchschnittlich stark, ein Mangel an Fachkräften und eine sinkende Exportnachfrage aus Westeuropa dämpfen jedoch die Entwicklung. „Aktuell gehen wir nur von einer Wachstumsdelle aus“, sagte Oliver Hermes, der neue Vorsitzende des Ost-Ausschuss – Osteuropavereins der Deutschen Wirtschaft (OAOEV), bei einer Pressekonferenz in Berlin. „Hilfreich wäre jetzt eine Politik, die aktiv Wachstumsimpulse setzt, entschlossen in Infrastrukturmaßnahmen investiert, die Digitalisierung und den Klimaschutz vorantreibt und Zukunftsthemen wie Künstliche Intelligenz und Elektromobilität anschiebt.“
Erste Sitzung
Der Vorstandsvorsitzende des Erdgas- und Erdölunternehmens Wintershall Dea Mario Mehren ist neuer Sprecher des Arbeitskreises Russland beim Ostausschuss – Osteuropaverein der Deutschen Wirtschaft (OAOEV): Am 1. November leitet Mehren in dieser Position erstmals die Sitzung des Arbeitskreises in Berlin und engagiert sich damit verstärkt für die wirtschaftspolitische Zusammenarbeit mit Russland. Dem OAOEV-Arbeitskreis Russland gehören rund 50 Unternehmen an.
Baugenehmigung für Nord Stream 2
Zur Genehmigung der Dänischen Energieagentur für die Ostseepipeline Nord Stream 2 äußert sich Oliver Hermes, der Vorsitzende des Ost-Ausschuss-Osteuropavereins der Deutschen Wirtschaft, wie folgt: „Das grüne Licht der dänischen Behörden für Nord Stream 2 ist eine sehr gute Nachricht für die europäischen Verbraucher und sichert die Konkurrenzfähigkeit der europäischen Wirtschaft. Die zusätzlichen Gaslieferungen helfen uns, in Zeiten sinkender EU-Eigenförderung und steigender Nachfrage Energiepreise stabil zu halten
Polen und Ungarn im Fokus
Mit Polen und Ungarn standen zwei wirtschaftliche Schwergewichte im Mittelpunkt des Treffens des OAOEV-Arbeitskreises Mittelosteuropa am 29. Oktober in Berlin. Beide Länder zählen mit 35 Milliarden Euro (Polen) bzw. 20 Milliarden Euro (Ungarn) zu den wichtigsten Standorten für deutsche Direktinvestitionen weltweit. Im Laufe der von OAOEV-Arbeitskreissprecher Philipp Haußmann geleiteten Diskussion kamen neben vielen Erfolgsgeschichten auch einige Themen zur Sprache, die die Zukunftsaussichten aktuell etwas eintrüben.
German-East European Healthcare Symposium
Zum zweiten Mal fand am 25. Oktober das „German-East European Healthcare Symposium“ statt, bei dem in diesem Jahr die Entwicklungen im Gesundheitssektor in Zentralasien, insbesondere in Usbekistan und Turkmenistan, im Mittelpunkt standen. Rund 120 Teilnehmer nutzen die Gelegenheit, sich in der Landesvertretung der Freien und Hansestadt Hamburg in Berlin über die Entwicklungen einer Branche zu informieren, die angesichts des immensen Nachholbedarfs in Zentralasien solide Wachstumsaussichten für Pharma- und Medizintechnikunternehmen verspricht.
Smart Country Convention in Berlin
Ende Oktober fand die Smart Country Convention (SCC), ein internationaler Treffpunkt und Austauschplattform für etablierte Marktführer, junge Unternehmen sowie Vertreter von Städten und Kommunen in Berlin statt. Im Mittelpunkt stand die Digitalisierung des öffentlichen Sektors, die die Rahmenbedingungen für eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung im städtischen und ländlichen Raum schafft. Litauen war Partnerland der SCC, die der IT-Branchenverband Bitkom und die Messe Berlin gemeinsam veranstalteten.
EU-Gipfel zu Albanien und Nordmazedonien
Zur Entscheidung des EU-Gipfels, keine Beitrittsgespräche mit Albanien und Mazedonien aufzunehmen, äußert sich Oliver Hermes, der Vorsitzende des Ost-Ausschuss-Osteuropavereins der Deutschen Wirtschaft, wie folgt: „Wir bedauern es sehr, dass sich die EU-Mitgliedstaaten im Rahmen des Gipfeltreffens nicht darauf einigen konnten, Beitrittsverhandlungen mit Albanien und Nordmazedonien aufzunehmen. Die EU hat es damit verpasst, ein starkes Signal in die Region zu senden, dass Reformanstrengungen honoriert werden. Beide Länder haben wichtige, zum Teil sehr schmerzhafte Strukturreformen vorangetrieben
Statement des Ost-Ausschuss – Osteuropavereins
Zu den Sejm-Wahlen in Polen äußert sich Philipp Haußmann, Mitglied des OAOEV-Vorstands und Sprecher des Arbeitskreises Mittelosteuropa im OAOEV, wie folgt: „Der deutsch-polnische Wirtschaftsmotor läuft rund und wird von politischen Differenzen zwischen Warschau auf der einen sowie Berlin und Brüssel auf der anderen Seite nicht beeinträchtigt. Im ersten Halbjahr 2019 nahm der deutsch-polnische Handel um starke fünf Prozent zu und übersprang erstmals die Marke von 60 Milliarden Euro. Polen ist damit in der Rangliste der weltweit wichtigsten deutschen Handelspartner in diesem Jahr vor Großbritannien an die sechste Stelle vorgerückt.
Hochkarätiges Treffen des Berliner Eurasischen Klubs in Brüssel
Um die praktische Umsetzung der neuen EU-Zentralasien-Strategie ging es am 9. Oktober 2019 anlässlich der 27. Sitzung des Berliner Eurasischen Klubs (BEK) in Brüssel. Moderator Michael Harms, Vorsitzender der OAOEV-Geschäftsführung, konnte ein hochkarätiges Teilnehmerfeld begrüßen. Neben dem stellvertretenden kasachischen Außenminister Yermek Kosherbajev und dem EU-Sondergesandten für Zentralasien Peter Burian nahm mit Timur Zhaksylykov erstmals auch ein Minister der Eurasischen Wirtschaftskommission am BEK teil. Zudem waren zahlreiche Botschafter zentralasiatischer Staaten in Brüssel und Vertreter der EU-Generaldirektion für Internationale Kooperation und Entwicklung (DG DEVCO) unter den rund 40 Zuhörern vertreten.
Deutsch-Kasachisches Wirtschaftsforum in Berlin
Das Deutsch-Kasachische Wirtschaftsforum am 7. Oktober 2019 in Berlin diente insbesondere der Vorbereitung des bevorstehenden ersten Besuches des neuen kasachischen Staatspräsidenten Kassym-Zhomart Toqaev in Berlin, der für Anfang Dezember terminiert ist. Die Veranstaltung wurde unter anderem für die Vorbereitung konkreter Unternehmensverträge genutzt, die im Rahmen des Präsidentenbesuches unterzeichnet werden können.

Diese Seite teilen: