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Weitere Meldungen

50 Jahre Erdgas-Röhren-Vertrag
Anlässlich des 50. Jahrestages der Unterzeichnung des ersten Erdgas-Röhren-Vertrages zwischen der Bundesrepublik und der Sowjetunion erinnert der Ost Ausschuss – Osteuropaverein an die Bedeutung des Projektes für die deutsche Wirtschaft und die Zusammenarbeit in Europa. „Wir sind als Verband ein wenig stolz auf dieses Datum, denn an den Vorbereitungen war auch der Ost-Ausschuss beteiligt“, sagte der Verbands-Vorsitzende Oliver Hermes.
Statement von Oliver Hermes zum Brexit
Heute wird der Brexit zumindest auf dem Papier Realität sein, was nur zu bedauern ist. Klar ist: Ohne die Briten verschieben sich die Gewichte innerhalb der EU weiter nach Osten und Südosten. Europa wird eine neue Balance benötigen. Dies kann eine Chance für unsere östlichen Partnerländer sein, mehr Verantwortung für dieses gemeinsame Europa zu übernehmen. Und es wird auch den deutschen Wirtschaftsbeziehungen mit dieser Region eine noch größere Bedeutung geben.
Neujahrsempfang in der ESMT
Über 250 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Diplomatie, darunter der Bundeswirtschaftsminister und mehrere Minister aus Zentralasien, viele Botschafter und Bundestagsabgeordnete, konnte der OAOEV am 28. Januar zu seinem traditionellen Neujahrsempfang begrüßen. Der Empfang fand in der European School of Management and Technology (ESMT) statt, die im ehemaligen Staatsratsgebäude der DDR am Berliner Schlossplatz ihren Sitz hat. Die Keynotes hielten der OAOEV-Vorsitzende Oliver Hermes, Wirtschaftsminister Peter Altmaier und der kasachische Außenminister Mukhtar Tileuberdi.
Neue russische Regierung
Der Vorsitzende des Ost-Ausschuss – Osteuropavereins Oliver Hermes zur Bildung der neuen russischen Regierung: „Mit der Neuaufstellung der Regierung soll unverkennbar eine Beschleunigung des Wirtschaftswachstums in Russland gelingen. Dies ist überfällig, damit Russland sein großes Potenzial ausschöpfen kann. Der neue Premierminister Michail Mischustin ist ein ausgewiesener Wirtschafts- und IT-Experte, dem aus seiner bisherigen Tätigkeit im Föderalen Steuerdienst der Ruf eines Reformers und effizienten Managers vorauseilt."
Rumänien ist für die deutsche Wirtschaft ein wichtiger Partner
OAOEV-Geschäftsführer Michael Harms und Regionaldirektorin Anja Quiring besuchten im Januar Rumänien. Auf dem Programm standen Unternehmensbesuche in Brasov und ein Runder Tisch mit dem damaligen Premier Ludovic Orban in Bukarest.
Kasachstans Vizepremier Sklyar trifft deutsche Unternehmen
Vize-Premierminister Roman Sklyar, Sonderbeauftragter für die Wirtschaftsbeziehungen mit Deutschland, und sein Team sollen deutschen Unternehmen Zugänge zum kasachischen Markt eröffnen und einen engen Draht zu den Unternehmen halten. Den Auftakt dazu bildete ein Runder Tisch in Dortmund. Von technologischen Möglichkeiten und Vorteilen der Digitalisierung konnten sich die Teilnehmer bei der anschließenden Besichtigung der WILO Smart Factory überzeugen
Grüne Woche 2020
Insbesondere Russland, die Ukraine und Kasachstan positionieren sich auf dem Weltmarkt als wichtige Exporteure von Getreide und anderen Agrargütern, Usbekistan setzt auf steigende Exporte von Baumwolle sowie Obst und Gemüse. Grund genug, für den Ost-Ausschuss – Osteuropaverein (OAOEV) und die AG Agrarwirtschaft/German Agribusiness Alliance (GAA) beim OAOEV die Region Osteuropa und Zentralasien einmal mehr in den Blickpunkt des Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) im Rahmen der Grünen Woche 2020 in Berlin zu rücken.
Grüne Woche 2020
Im Rahmen der Internationalen Grünen Woche in Berlin findet auch in diesem Jahr vom 16. bis 18. Januar wieder das Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) statt, an dem rund 70 Agrarminister aus aller Welt teilnehmen. Themen sind die Sicherung der Welternährung und eine nachhaltige und klimaschonende Landwirtschaft. Torsten Spill, Vorsitzender der German Agribusiness Alliance, äußert sich zu den aktuellen Entwicklungen im Agrarsektor in Osteuropa.
Beginn der EU-Ratspräsidentschaft Kroatiens
Zum 1. Januar 2020 übernahm Kroatien als jüngstes EU-Mitgliedsland erstmals die EU-Ratspräsidentschaft. Zeitgleich wurde die Adriastadt Rijeka zusammen mit dem irischen Galway Kulturhauptstadt Europas. In einem aktuellen Statement beglückwünscht der Vorsitzende des Ost-Ausschuss - Osteuropavereins der Deutschen Wirtschaft Kroatien zu beiden Ereignissen und hofft, dass das Land im Rahmen seiner Präsidentschaft neue Bewegung in den festgefahrenen EU-Beitrittsprozess auf dem Westbalkan bringen wird.
Neue OEI-Ausgabe zur Grünen Woche

Osteuropa und Zentralasien sind Wachstumsregionen - das gilt nicht zuletzt aus der Perspektive der Agrarwirtschaft. Die großen Flächenstaaten, die mit dem Ende der Sowjetunion 1991 auf der Landkarte erschienen, bauen ihr agrarwirtschaftliches Potenzial inzwischen deutlich aus: Die Ukraine als traditionell berühmter Agrarstandort, Kasachstan mit viel Platz für Neues, und natürlich Russland, das seine Agrarexporte bis 2024 verdoppeln will.

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