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Weitere Meldungen

Arbeitskreis Mittelosteuropa
Ungarn stand im Mittelpunkt einer Video-Konferenz des OAOEV-Arbeitskreises Mittelosteuropa am 8. April, die vom Arbeitskreissprecher Philipp Haußmann moderiert wurde. Unter anderem waren Vertreter des Auswärtigen Amtes, des Bundeswirtschaftsministeriums sowie der Geschäftsführende Vorstand der Deutsch-Ungarischen Industrie- und Handelskammer Gabriel Brennauer zugeschaltet. Ins Zentrum der Diskussion rückten dabei die Vorschläge der ungarischen Regierung zur Bewältigung der Corona-Krise, darunter eine Sondersteuer für große Investoren.
Im Chat mit dem Vize-Premierminister
Auch Usbekistan ist derzeit vom Corona-Virus und den Auswirkungen der Eindämmungsmaßnahmen auf die Wirtschaft betroffen. Um den Gesprächsfaden auch in den Zeiten der Reiseeinschränkungen aufrecht zu erhalten, organisierte der Ost-Ausschuss eine Video-Konferenz mit dem Vize-Premierminister und Minister für Investitionen und Außenhandel der Republik Usbekistan Sardor Umurzakov. Deutsche Unternehmen konnten Ihre Anliegen dadurch direkt adressieren.
Arbeitskreis Gesundheitswirtschaft
Die Corona-Krise hat die deutsche Gesundheitswirtschaft ins Rampenlicht katapultiert: Auch in Osteuropa wird sehr genau beobachtet, wie innovativ sich die Branche in Deutschland entwickelt hat und welche Lösungen zur Bewältigung der aktuellen Krise angeboten werden. Dazu passt, dass sich der OAEOV/GHA-Arbeitskreis Gesundheitswirtschaft neu aufgestellt hat und nun eng mit der GHA - German Health Alliance zusammenarbeitet.
Tschechische Pendler
Neue Ausnahmegenehmigungen für tschechische Pendler nach Deutschland sorgen bei betroffenen Unternehmen der Chemie- und Pharmaindustrie für Erleichterung: „Wir freuen uns sehr, dass unsere Partner in Tschechien so schnell auf die drohende Notlage deutscher Unternehmen reagieren und eine Sonderregelung umsetzen konnten“, sagte Oliver Hermes, Vorsitzender des Ost Ausschuss – Osteuropavereins der Deutschen Wirtschaft, der deutsche Unternehmen in Tschechien und 28 weiteren Ländern vertritt. „Dieser Erfolg ist ein wichtiger Schritt in Richtung einer gesamteuropäischen Regelung für den Reiseverkehr.“
OAOEV-Arbeitskreis Südosteuropa im Zeichen der Corona-Krise
Am 3. April 2020 lud der OAOEV zu zwei Video-Konferenzen des Arbeitskreises Südosteuropa ein. Obwohl erst im Februar eine Sitzung stattgefunden hatte, bestand angesichts der dramatischen Auswirkungen durch die Ausbreitung des Corona-Virus die Notwendigkeit, sich kurzfristig erneut auszutauschen. Während die Fallzahlen an Infizierten in der ganzen Region durch entschiedene Schutzmaßnahmen bislang noch recht niedrig sind, entwickeln sich die wirtschaftlichen Folgen zu einem Stresstest für die ganze Region.
Arbeitskreis Zentralasien
Mit der virtuellen Tagung des Arbeitskreises (AK) Zentralasien setzte der OAOEV am 2. April die Serie von AK-Sitzungen fort, bei denen sich die Mitgliedsunternehmen über aktuelle Entwicklungen in den Zielregionen informieren können. Im Mittelpunkt der Sitzung, die von OAOEV-Geschäftsführer Michael Harms moderiert wurde, standen diesmal Kasachstan und Zentralasien.
Arbeitskreis Russland
Am 1. April 2020 traf sich der Arbeitskreis Russland des Ost-Ausschuss – Osteuropavereins zu einer Videokonferenz, um mit Vertretern des Auswärtigen Amtes und der Auslandshandelskammer Moskau insbesondere die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Russland zu analysieren. Russland, so zeigte sich, ist gegenwärtig einem dreifachen Schock aus Corona-Krise, Ölpreisabsturz und Rubelverfall ausgesetzt, hat aber ausreichende finanzielle Mittel um einen Wirtschaftseinbruch abzufedern.
Aktuelle Forsa-Umfrage des OAOEV
Die gegenwärtigen Reisebeschränkungen im Osten Europas treffen in der deutschen Bevölkerung auf großes Verständnis: 93 Prozent der Befragten halten die Einreisesperren und Quarantänemaßnahmen, die inzwischen alle östlichen Nachbarstaaten zur Bekämpfung des Corona-Virus erlassen haben, für richtig. Dies ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa.
Osteuropa Informationen
Schwerpunkt dieser Ausgabe ist Russland. Sie finden in dieser Ausgabe Einschätzungen zur Entwicklung der westlichen Sanktionspolitik aus russischer Sicht, und wir gehen der Frage nach, welche Herausforderungen auf die neue russische Regierung warten, um die angestrebten wirtschaftlichen Ziele zu erreichen. Mario Mehren, der Sprecher des Arbeitskreises Russland im OAOEV, blickt zurück auf das 50-jährige Jubiläum der deutsch-russischen Energiepartnerschaft und entdeckt in deren Anfängen einige Parallelen zu heute.
Analyse

Nach den gescheiterten Gesprächen der OPEC+ Anfang März geriet der Ölpreis unter starken Druck, nachdem Russland einer weiteren Förderbeschränkung eine Absage erteilte und Saudi-Arabien daraufhin eine erhebliche Produktionsausweitung ankündigte. Der daraus resultierende Angebotsschock traf auf einen verschärften Nachfragerückgang aufgrund der wirtschaftlichen Verwerfungen infolge der Corona-Krise.

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