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Weitere Meldungen

Traditionelles Jahrestreffen mit Putin in Sotschi
Am 6. Dezember fand in der russischen Schwarzmeer-Stadt Sotschi das traditionelle jährliche Treffen einer OAOEV-Delegation mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin statt. Das ursprünglich für den 9. Dezember geplante Jahrestreffen, das nunmehr bereits zum vierten Mal stattfand, war wegen des Normandie-Gipfels in Paris kurzfristig um drei Tage vorverlegt worden.
Initiative des OAOEV zum Normandie-Gipfel von Paris am 9. Dezember
Mit Blick auf das Gipfeltreffen im Normandie-Format am 9. Dezember in Paris schlägt der Ost-Ausschuss – Osteuropaverein der Deutschen Wirtschaft einen europäischen Stabilitäts- und Wachstumspakt für die Ostukraine vor. „Es ist Zeit, den Wiederaufbau in der Ostukraine zu einer gemeinsamen europäischen Aufgabe zu machen und damit den Menschen zu signalisieren, dass es eine klare wirtschaftliche Perspektive für die Zeit nach dem Krieg gibt“, erläutert der Vorsitzende des OAOEV Oliver Hermes die Initiative. „Der Gipfel von Paris ist eine historische Chance. Jetzt muss alles dafür getan werden, um neue Brücken zu bauen, über die wir wieder zueinanderfinden können.“
Geschäftsklima-Umfrage Russland 2020
Das Geschäftsklima in Russland bleibt weiter eingetrübt. Die größten Störfaktoren im Russland-Geschäft deutscher Unternehmen sind dabei die Bürokratie und die schwache Konjunkturentwicklung. Aber auch protektionistische Hürden machen den Unternehmen zu schaffen. Die Wirtschaftssanktionen haben dagegen etwas an Gewicht verloren. Dies sind zentrale Ergebnisse der 17. Geschäftsklima-Umfrage des Ost-Ausschuss – Osteuropavereins der Deutschen Wirtschaft (OAOEV) und der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer (AHK).
Erste Pressekonferenz mit dem neuen OAOEV-Vorsitzenden
Die Wirtschaft in Osteuropa wächst weiterhin überdurchschnittlich stark, ein Mangel an Fachkräften und eine sinkende Exportnachfrage aus Westeuropa dämpfen jedoch die Entwicklung. „Aktuell gehen wir nur von einer Wachstumsdelle aus“, sagte Oliver Hermes, der neue Vorsitzende des Ost-Ausschuss – Osteuropavereins der Deutschen Wirtschaft (OAOEV), bei einer Pressekonferenz in Berlin. „Hilfreich wäre jetzt eine Politik, die aktiv Wachstumsimpulse setzt, entschlossen in Infrastrukturmaßnahmen investiert, die Digitalisierung und den Klimaschutz vorantreibt und Zukunftsthemen wie Künstliche Intelligenz und Elektromobilität anschiebt.“
Erste Sitzung
Der Vorstandsvorsitzende des Erdgas- und Erdölunternehmens Wintershall Dea Mario Mehren ist neuer Sprecher des Arbeitskreises Russland beim Ostausschuss – Osteuropaverein der Deutschen Wirtschaft (OAOEV): Am 1. November leitet Mehren in dieser Position erstmals die Sitzung des Arbeitskreises in Berlin und engagiert sich damit verstärkt für die wirtschaftspolitische Zusammenarbeit mit Russland. Dem OAOEV-Arbeitskreis Russland gehören rund 50 Unternehmen an.
Baugenehmigung für Nord Stream 2
Zur Genehmigung der Dänischen Energieagentur für die Ostseepipeline Nord Stream 2 äußert sich Oliver Hermes, der Vorsitzende des Ost-Ausschuss-Osteuropavereins der Deutschen Wirtschaft, wie folgt: „Das grüne Licht der dänischen Behörden für Nord Stream 2 ist eine sehr gute Nachricht für die europäischen Verbraucher und sichert die Konkurrenzfähigkeit der europäischen Wirtschaft. Die zusätzlichen Gaslieferungen helfen uns, in Zeiten sinkender EU-Eigenförderung und steigender Nachfrage Energiepreise stabil zu halten
Polen und Ungarn im Fokus
Mit Polen und Ungarn standen zwei wirtschaftliche Schwergewichte im Mittelpunkt des Treffens des OAOEV-Arbeitskreises Mittelosteuropa am 29. Oktober in Berlin. Beide Länder zählen mit 35 Milliarden Euro (Polen) bzw. 20 Milliarden Euro (Ungarn) zu den wichtigsten Standorten für deutsche Direktinvestitionen weltweit. Im Laufe der von OAOEV-Arbeitskreissprecher Philipp Haußmann geleiteten Diskussion kamen neben vielen Erfolgsgeschichten auch einige Themen zur Sprache, die die Zukunftsaussichten aktuell etwas eintrüben.
German-East European Healthcare Symposium
Zum zweiten Mal fand am 25. Oktober das „German-East European Healthcare Symposium“ statt, bei dem in diesem Jahr die Entwicklungen im Gesundheitssektor in Zentralasien, insbesondere in Usbekistan und Turkmenistan, im Mittelpunkt standen. Rund 120 Teilnehmer nutzen die Gelegenheit, sich in der Landesvertretung der Freien und Hansestadt Hamburg in Berlin über die Entwicklungen einer Branche zu informieren, die angesichts des immensen Nachholbedarfs in Zentralasien solide Wachstumsaussichten für Pharma- und Medizintechnikunternehmen verspricht.
Smart Country Convention in Berlin
Ende Oktober fand die Smart Country Convention (SCC), ein internationaler Treffpunkt und Austauschplattform für etablierte Marktführer, junge Unternehmen sowie Vertreter von Städten und Kommunen in Berlin statt. Im Mittelpunkt stand die Digitalisierung des öffentlichen Sektors, die die Rahmenbedingungen für eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung im städtischen und ländlichen Raum schafft. Litauen war Partnerland der SCC, die der IT-Branchenverband Bitkom und die Messe Berlin gemeinsam veranstalteten.
EU-Gipfel zu Albanien und Nordmazedonien
Zur Entscheidung des EU-Gipfels, keine Beitrittsgespräche mit Albanien und Mazedonien aufzunehmen, äußert sich Oliver Hermes, der Vorsitzende des Ost-Ausschuss-Osteuropavereins der Deutschen Wirtschaft, wie folgt: „Wir bedauern es sehr, dass sich die EU-Mitgliedstaaten im Rahmen des Gipfeltreffens nicht darauf einigen konnten, Beitrittsverhandlungen mit Albanien und Nordmazedonien aufzunehmen. Die EU hat es damit verpasst, ein starkes Signal in die Region zu senden, dass Reformanstrengungen honoriert werden. Beide Länder haben wichtige, zum Teil sehr schmerzhafte Strukturreformen vorangetrieben

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