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Weitere Meldungen

Statement des OAOEV-Vorsitzenden Oliver Hermes zum Konjunkturpaket in Russland
„Das von der russischen Regierung angekündigte Konjunkturpaket ist ein wichtiger Beitrag zur Stützung der Wirtschaft in Russland. Gemeinsam mit den Überbrückungshilfen anderer europäischer Staaten erhöhen sich damit die Chancen, dass die europäische Wirtschaft insgesamt nach Corona schnell wieder aus der Krise kommt.Die geplanten Entlastungen für den Mittelstand von Steuern und Sozialabgaben sollten auch ausländischen Investoren in Russland offenstehen. Gerade deutsche Mittelständler haben in den vergangenen Jahren stark in Russland lokalisiert und sind zu wichtigen Arbeitgebern geworden.
Arbeitskreise Ukraine, Belarus und Südlicher Kaukasus
Eine doppelte Premiere gab es am 26. März für die drei Arbeitskreise (AK) Ukraine, Belarus und Südlicher Kaukasus: Im Zuge der Corona-Krise tagten die drei AKs nicht nur erstmals gemeinsam, sondern zudem auch zum ersten Mal per Videokonferenz. Zugeschaltet waren dabei unter anderem Referenten in Kiew, Baku und Jerewan. Im Mittelpunkt der Sitzung standen natürlich die Auswirkungen der Corona-Krise in der Ukraine, Belarus und den Ländern des Südlichen Kaukasus.
Der OAOEV-Vorsitzende zur geplanten Aufnahme von EU-Beitrittsgesprächen mit Albanien und Nordmazedonien
„Mit der bevorstehenden Aufnahme von Beitrittsgesprächen mit Albanien und Nordmazedonien setzt die EU ein starkes Signal in schwieriger Zeit und beweist gerade inmitten der Corona-Krise ihre Handlungsfähigkeit. Mit dieser Entscheidung kann jetzt verlorenes Vertrauen in der Region zurückgewonnen werden. Die EU-Beitrittsperspektive war und ist für viele Investoren ein entscheidender Faktor für ein Engagement in der Region.
Videokonferenz des Arbeitskreises Mittelosteuropa
Am 18. März traf sich der OAOEV-Arbeitskreis Mittelosteuropa anstelle seiner regulären Sitzung in Berlin zu einer gemeinsamen zweistündigen Videokonferenz unter Leitung von Philipp Haußmann, dem Länderkreissprecher Mittelosteuropa des OAOEV. Themenschwerpunkte waren die Auswirkungen des Corona-Virus auf die Wirtschaft in Tschechien und der Slowakei sowie das Programm der gerade neu vereidigten slowakischen Regierung.
Statement des OAOEV-Vorsitzenden Oliver Hermes
„Infolge der Corona-Krise führen immer mehr mittel- und osteuropäische Staaten Kontrollen und Bewegungseinschränkungen für Reisende aus Westeuropa ein. Länder wie Russland, Rumänien, Kasachstan und Moldau stellen mittlerweile deutsche Staatsbürger bei der Einreise 14 Tage unter Quarantäne oder lassen sie gar nicht ins Land. Wir versuchen als auf Osteuropa konzentrierter Wirtschaftsverband die aktuellen Entwicklungen nachzuzeichnen und bieten Unternehmen dazu auf unserer Internetseite gebündelte Informationen an."
Der OAOEV-Vorsitzende zum geplanten Klimagesetz der EU-Kommission
Die EU-Kommission hat mit der Vorstellung ihres Klimagesetzes nur eine erste, kleine Etappe auf dem Weg zur Klimaneutralität der EU bis 2050 zurückgelegt. Klar ist: Das Ziel der Klimaneutralität wird nicht nur Deutschland, sondern insbesondere die mittel- und südosteuropäischen EU-Mitgliedstaaten vor enorme Herausforderungen stellen, denn dort spielt beispielsweise Kohle als Energieträger weiterhin eine besonders große Rolle.
Dank an Ute Kochlowski-Kadjaia
Ute Kochlowski-Kadjaia, Geschäftsführerin des Ost-Ausschuss - Osteuropavereins der Deutschen Wirtschaft (OAOEV), wird zum 1. März 2020 den Verband verlassen und neue Aufgaben in Osteuropa übernehmen. „Die enge Zusammenarbeit mit deutschen Unternehmen war ein prägender Teil meines Berufslebens. Ich freue mich jetzt darauf, die Perspektive noch einmal zu wechseln und gleichzeitig mein Engagement für Osteuropa aktiv fortzusetzen“, sagte Ute Kochlowski-Kadjaia.
Sitzung des AK Südosteuropa in Wien
Ende Februar trafen sich OAOEV-Mitgliedsunternehmen, die in Südosteuropa engagiert sind, mit Vertretern bilateraler Wirtschaftskammern zur Sitzung des Arbeitskreises (AK) Südosteuropa in Wien. Gastgeber war AK-Sprecher Janusz Kulik, Vorstand von REWE International, der die Teilnehmer in der Zentrale des Unternehmens begrüßte.
OAOEV-Ländersprecher besuchte Russland
Mario Mehren, CEO des Energieunternehmens Wintershall DEA und Sprecher des Arbeitskreises Russland im OAOEV, reiste Ende Februar zu seinem Antrittsbesuch nach Moskau. Gemeinsam mit OAOEV-Geschäftsführer Michael Harms traf er dabei unter anderem Industrieminister Denis Manturow, mit dem er sich über Investitionsbedingungen in Russland und die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der russischen Industrie austauschte.
Deutscher Osthandel 2019
In Zeiten einer Abschwächung der Weltwirtschaft bleiben die mittel- und osteuropäischen Staaten Hoffnungsträger für den deutschen Außenhandel: Nach den nun ausgewerteten Zahlen für das Gesamtjahr 2019 stiegen die deutschen Exporte in die 29 Partnerländer des Ost-Ausschuss- Osteuropavereins der Deutschen Wirtschaft um knapp sechs Milliarden auf nun 231 Milliarden Euro. Dies entspricht einem Plus von 2,5 Prozent gegenüber dem Jahr 2018.

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