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Gipfel beleuchtete die Chancen der Digitalisierung für die Westbalkan-Staaten

Am 18. und 19. April fand in der mazedonischen Hauptstadt Skopje der erste „Digital Summit“ für die sechs Länder des Westlichen Balkans statt. Der Ost-Ausschuss beteiligte sich an einer Reihe von Programmpunkten. Eröffnet wurde der Gipfel am Mittwochmorgen durch den gastgebenden mazedonischen Premierminister Zoran Zaev in Anwesenheit von Spitzenvertretern der sechs Staaten des Westbalkans und aus der EU, darunter EU-Digitalkommissarin Mariya Gabriel und der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie Thomas Bareiß.

Mehr als drei Viertel der Unternehmen optimistisch für 2018

Die jüngsten Reformen in Usbekistan und Kasachstan beflügeln die Wirtschaft in den beiden zentralasiatischen Republiken. Das stärkt die Geschäftserwartungen. Gleichzeitig wächst der Konkurrenzdruck durch chinesische Anbieter. Dies sind die wichtigsten Ergebnisse der Geschäftsklima-Umfrage des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft und der Delegation der Deutschen Wirtschaft für Zentralasien (AHK Zentralasien).

Geschäftsklima-Umfrage und Digitalisierung im Fokus

Trotz der weiterhin schwierigen politischen Rahmenbedingungen und der EU- und neuen US-Sanktionen sind die deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehungen wieder im Aufwind. Dies zeigt auch die 15. gemeinsame Geschäftsklima-Umfrage des Ost-Ausschusses und der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer (AHK), die wir in dieser Ausgabe der Ost-Ausschuss-Informationen (OAI) ausführlich vorstellen. Wachsende Bedeutung in der bilateralen Zusammenarbeit gewinnt dabei das Thema Digitalisierung in all seinen Facetten von Digital Enterprise über Smart Manufacturing bis hin zu Blockchain-Technologien und Industrie 4.0.

Statement des Ost-Ausschuss-Vorsitzenden Wolfgang Büchele zur Präsidentschaftswahl in Russland

Zu der am Sonntag, dem 18. März, in Russland stattfindenden Präsidentschaftswahl äußert sich der Vorsitzende des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft Wolfgang Büchele wie folgt: "Die meisten russischen Wähler können sich derzeit politisch keine Alternative zu Wladimir Putin vorstellen. Gleichzeitig wünscht man sich von ihm aber einen wirtschaftlichen Neuanfang. Die Entwicklung in den vergangenen sechs Jahren war ernüchternd, die Nettoeinkommen gingen zurück. Das Bruttoinlandsprodukt wuchs seit 2012 nur um fünf Prozent, das erreichen andere Schwellenländer in nur einem Jahr. Tatsächlich hat sich der wirtschaftliche Abstand zu China und der EU zuletzt stetig vergrößert."

Stipendienprogramm zu Ehren Zoran Djindjic feiert 15-jähriges Bestehen

Der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft erinnert an den serbischen Reformer, Freund Deutschlands und großen Europäer Zoran Djindjic: „Mit Zoran Djindjic begann in den 1990er Jahren der demokratische Aufbruch und die wirtschaftliche Modernisierung Serbiens. Er war ein enger Partner des Ost-Ausschusses und seine Ermordung vor 15 Jahren war ein riesiger Verlust, nicht nur für Serbien, sondern auch für Europa“, erklärt der Vorsitzende des Ost-Ausschusses Wolfgang Büchele anlässlich des 15. Todestags des früheren serbischen Ministerpräsidenten. Zoran Djindjic wurde am 12. März 2003 in Belgrad durch einen Scharfschützen hinterrücks ermordet.

Deutsche Wirtschaft will Russland-Engagement weiter ausbauen

Die russische Wirtschaft ist im Jahr 2017 erstmals nach zwei Jahren wieder gewachsen. Davon profitieren die deutschen Unternehmen im Russland-Geschäft. Das unternehmerische Umfeld und die Geschäftslage der Unternehmen haben sich weiter verbessert. Dies ist ein Ergebnis der 15. gemeinsamen Geschäftsklima-Umfrage des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft und der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer (AHK), die der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Wolfgang Büchele, DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier und der Vorstandsvorsitzende der AHK Matthias Schepp heute in Berlin vorstellten. An der Umfrage haben sich 141 deutsche Unternehmen beteiligt, die in Russland fast 76.000 Mitarbeiter beschäftigen und über elf Milliarden Euro umsetzen.

Ost-Ausschuss organisierte in München Unternehmerfrühstück mit Gabriel und Lawrow

Im Rahmen der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) lud der Ost-Ausschuss wieder zu seinem traditionellen Unternehmerfrühstück mit den Außenministern Russlands und Deutschlands. Die Zusammenarbeit in den Bereichen Digitalisierung und Energie waren wichtige Gesprächsthemen.

Aserbaidschan als Drehscheibe der modernen Seidenstraße

Baku brennt. Sobald es dunkel ist, verwandeln sich die drei riesigen Flame-Towers, die die Innenstadt der aserbaidschanischen Hauptstadt überragen, mit Hilfe programmierbarer Leuchtdioden in lodernde Fackeln – stolze Wahrzeichen für das „Land des Feuers“, das Aserbaidschan wegen seines Öl und Gasreichtums auch genannt wird. Im 19. Jahrhundert wurden hier über 50 Prozent des weltweiten Ölbedarfs gefördert, auch heute sind Energieexporte noch das Rückgrat der aserbaidschanischen Wirtschaft. Doch das Rohstofffeuer wird nicht ewig brennen, deshalb bemüht sich die Regierung um neue Wachstumsstrategien. Das eröffnet Chancen auch für deutsche Unternehmen, wie eine 20-köpfige Ost-Ausschuss-Delegation in Gesprächen mit Präsident Ilham Aliyev und drei Ministern feststellen konnte.

Fachveranstaltung auf der Fruit Logistica 2018

Das Potenzial der Ukraine für den europäischen Fruchthandel stand im Zentrum der Diskussionsveranstaltung, die die Arbeitsgruppe Agrarwirtschaft beim Ost-Ausschuss gemeinsam mit der AHK Ukraine und dem BMEL-Projekt „Agritrade Ukraine“ am 8. Februar auf der Messe Fruit Logistica in Berlin veranstaltete. Dank des vor zwei Jahren in Kraft getretenen Freihandelsabkommens (DCFTA) hat das Land seine Agrarexporte in die EU bereits deutlich steigern können und dabei den Ausfall des russischen Marktes ein Stück weit kompensieren können. 2017 stieg der Agrarhandel zwischen der Ukraine und der EU nach ukrainischen Angaben um 31 Prozent auf 7,1 Milliarden Euro, davon entfielen 5,1 Milliarden Euro auf ukrainische Exporte.

Besuch einer Ost-Ausschuss-Delegation in Albanien

Am 31. Januar und 1. Februar reiste Ost-Ausschuss Geschäftsführer Michael Harms zu Gesprächen nach Albanien. Begleitet wurde er von elf Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen. Schwerpunkte des Besuchs waren Gespräche mit Premierminister Edi Rama sowie dem Minister für Finanzen, Wirtschaft, Arbeit und Soziales Arben Ahmetaj und dem Minister für Infrastruktur und Energie Damian Gjiknuri.

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