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Dreistellige Milliardenverluste durch Russland-Sanktionen

Wirtschaftswoche

Die Verluste europäischer Unternehmen durch die Sanktionen gegen Russland summieren sich nach Schätzung der deutschen Wirtschaft inzwischen auf einen dreistelligen Milliardenbetrag. „Dass wir diesen hohen Preis dauerhaft zahlen, ohne dass es echte Fortschritte im Friedensprozess gibt, führt zu einer wachsenden Frustration in der Wirtschaft“, sagte der Geschäftsführer des Ost-Ausschusses der deutschen Wirtschaft Michael Harms in einem Interview mit der Deutschen Presseagentur. Er räumte allerdings ein, dass der Tiefpunkt Ende 2016 durchschritten worden sei. Die Sanktionen blieben dennoch ein empfindliches Hindernis für die Wirtschaftsbeziehungen. Harms zufolge müsse auf beiden Seiten eine Bewegung stattfinden. „Die Sanktionen von EU-Seite routiniert alle sechs Monate zu verlängern, ist einfach zu wenig. Wir brauchen eine höhere Dynamik in den Verhandlungen, nicht nur im Interesse der Wirtschaft, sondern gerade auch im Interesse der Menschen in der Ostukraine.“

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