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Besuch in Uljanowsk

OAOEV-Geschäftsführer Harms (re.) mit Gouverneur Morosow. Foto: Regionale Entwicklungagentur
01.03.2019
OAOEV-Geschäftsführer Harms bei den Tagen der Deutschen Wirtschaft/ Deutsche Investoren stark vertreten

OAOEV-Geschäftsführer Michael Harms besuchte Anfang März die russische Region Uljanowsk, parallel zu den dort stattfindenden Tagen der deutschen Wirtschaft. Während seines Aufenthalts in der Region besuchte Harms außerdem die beiden deutschen Leuchtturminvestitionen von DMG MORI und Schaeffler. Dabei wurde sehr konkret und intensiv über die Chancen und Herausforderungen der Lokalisierung in Russland diskutiert. An den Tagen der deutschen Wirtschaft in Uljanowsk, die auf Initiative von Gouverneur Sergej Morosow stattfanden, nahmen Vertreter deutscher und russischer Unternehmen sowie  der regionalen und lokalen Verwaltung teil.

Zehn große Investitionsprojekte

Deutschland steht für die Hälfte der ausländischen Investitionen in der Region an der mittleren Wolga, die als eine der Regionen mit dem besten Investitionsklima in Russland gilt und über Industrieparks und Sonderwirtschaftszonen verfügt. „Das Investitionsregelwerk wurde praktisch zusammen mit unseren deutschen Partnern ausgearbeitet“, sagte Alexander Smekalin, der Vorsitzende der Regionalregierung. Deutschland gehöre zu den drei größten ausländischen Direktinvestoren in der Region. Innerhalb von zehn Jahren wurden hier zehn große Investitionsprojekte umgesetzt, durch die mehr als 2.000 qualifizierte Arbeitsplätze geschaffen wurden. Das Gesamtvolumen der deutschen Investitionen überschreitet 300 Millionen Euro. Im Gebiet Uljanowsk gibt es unter anderem Investitionsprojekte von DMG MORI, Schaeffler, Jokey Plastik, Henkel, Quarzwerke und Fresenius Medical Care.

Im Rahmen der Veranstaltung diskutierten die Teilnehmer Pläne zur Lokalisierung und zur Kooperation mit russischen Lieferanten und stellten ihre Pläne zur weiteren Entwicklung ihrer Unternehmen vor. „Das Gebiet Uljanowsk ist eine der russischen Regionen, die mit Deutschland am aktivsten kooperiert. Hier konzentriert sich bereits ein ziemlich großes Investitionsvolumen“, sagte Harms: „Aus diesem Grund sehen wir gute Perspektiven zur Erweiterung der Wertschöpfungskette.“ Michael Harms, Gouverneur Morosow und der Leiter der regionalen Gesellschaft für Entwicklung Sergej Wassin unterzeichneten ein Memorandum über die Zusammenarbeit des Gebiets Uljanowsks mit dem Ost-Ausschuss - Osteuropaverein. Ziel ist die Kooperation bei der Anwerbung deutscher Unternehmen für die Region und die Lokalisierung der Produktion.

Thema Ausbildung

Auf der Tagesordnung stand auch das Thema Ausbildung. Im Rahmen des Tages der deutschen Wirtschaft konnten Auszubildende der mittleren Fachschulen deutsche Betriebe in der Region besichtigen. So konnten sich Studenten des Maschinenbaus der Fachoberschule für Luftfahrt in Uljanowsk mit dem Produktionsprozess bei der Herstellung von CNC-Maschinen im Werk des deutsch-japanischen Konzerns DMG MORI vertraut machen. Der Betrieb beteiligt sich aktiv an der Ausbildung für den Maschinenbau.

Christian Himmighoffen
Referent Presse und Kommunikation

  • OAOEV-Geschäftsführer Harms (li.) bei den Tagen der Deutschen Wirtschaft. Foto: Regionale Entwicklungagentur
  • In en Gesprächen ging es vor allem um Fragen der Lokalisierung. Foto: Regionale Entwicklungagentur
  • Harms besuchte das Werk des deutschen Investors DMG Mori. Foto: Regionale Entwicklungagentur

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