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Altmaier kämpft um die deutsch-russische Zukunft

Anlässlich des 17. Treffens des deutsch-russischen Petersburger Dialogs vom 7. bis 9. Oktober in Moskau, beschäftigten sich die rund 50 Mitglieder der Arbeitsgruppe Wirtschaft mit Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt beider Länder. Von deutscher Seite wird die Arbeitsgruppe durch den Ost-Ausschuss – Osteuropaverein der Deutschen Wirtschaft koordiniert. Zur Eröffnung des Petersburger Dialogs im Moskauer Hotel Ukraina war mit Wirtschaftsminister Peter Altmaier auch ein hochrangiges Mitglied der Bundesregierung nach Moskau gereist. Dieser will zusammen mit Russland an einem „europäischen Wohlstandsraum“ arbeiten.

Höhere Dynamik angestrebt

Wirtschaftsgespräch Belarus mit Außenminister Makei

Am 5. Februar 2015 traf der Außenminister von Belarus, Vladimir Makei, mit deutschen Unternehmern zu einem Meinungsaustausch in Berlin zusammen. An dem vom Ost-Ausschuss organisierten Gespräch nahmen 17 Vertreter von Unternehmen und Wirtschaftsverbänden teil.

Das digitalisierte Feld

Der Hitzesommer 2018 hat Dürren und ihre Folgen auch in Deutschland ins öffentliche Bewusstsein gerückt. Seit mehr als einem Jahrzehnt nehmen Extremwetterlagen weltweit zu. Dies stellt die Landwirtschaft und damit die Ernährungssicherheit vor große Herausforderungen. Moderne Technologien der Datenerfassung und -auswertung können einen Beitrag dazu leisten, die Folgen zu reduzieren. Digitale Themen spielten bei den Veranstaltungen des OAOEV zur Ukraine und Russland auf der Grünen Woche eine wichtige Rolle.

Usbekistan auf neuem Kurs

Usbekistan hat unter dem neuen Staatspräsidenten Shavkat Mirzijojew seit Ende 2016 mit einer ehrgeizigen Reformagenda für internationales Aufsehen gesorgt und sich nach einer längeren isolationistischen Phase als internationaler Investitionsstandort zurückgemeldet. Entsprechend groß war der Andrang beim Deutsch-Usbekischen Business-Forum Mitte Januar in Berlin. Mit über 30 Millionen Einwohnern ist Usbekistan mit Abstand das bevölkerungsreichste Land in Zentralasien.

Außenminister Maas kontert Kritik an Nord Stream 2

Rund 250 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Diplomatischem Corps konnte der Ost-Ausschuss – Osteuropaverein der Deutschen Wirtschaft am 10. Januar 2019 zu seinem traditionellen Neujahrsempfang in der Berliner Kalkscheune begrüßen. Bundesaußenminister Heiko Maas nutzte seine Keynote, um ausführlich die Ziele der deutschen Außenpolitik zu erläutern. Maas geht es um ein Gegengewicht gegen die „America First“-Politik des US-Präsidenten. Er möchte den Zusammenhalt in der EU stärken und die EU-Partner für eine „europäische Ostpolitik“ gewinnen. Auch dem Dialog mit Russland misst er zentrale Bedeutung bei. Deutschland sieht Maas in der Rolle eines Bindegliedes zwischen unterschiedlichen Interessen in Europa.

Neue Osteuropa Informationen zur Grünen Woche erschienen

Der Agrarsektor in Osteuropa steht im Vorfeld der Grünen Woche 2019 in Berlin im Mittelpunkt der neuen Ausgabe der Osteuropa Informationen. Wir berichten über die Entwicklung in den Agrarwirtschaften Russlands, der Ukraine und Kasachstans, die zu den vielversprechenden Spielern an den globalen Agrarmärkten gehören. Sie erfahren, welche Rolle digitale Technologien bei der Bekämpfung der Klimafolgen spielen und wie sich der russische Getreidemarkt entwickelt.

Meer der Hoffnungen

In der 25. Sitzung des Berliner Eurasischen Klubs (BEK) ging es Mitte Dezember um das wirtschaftliche Potenzial des Kaspischen Meeres. Die fünf Anrainerstaaten hatten sich erst im Sommer auf den Rechtsstatus des größten Sees der Erde geeinigt. Auch wenn der Vertrag noch nicht von allen Ländern ratifiziert wurde und einige Fragen zur Veräußerung von Grund und Boden offenblieben, regt die gefundene Einigung bereits die Fantasie internationaler Investoren an. Anlass für den BEK, das wirtschaftliche Potenzial des Kaspischen Meeres genauer unter die Lupe zu nehmen.

Deutsch-Ukrainisches Wirtschaftsforum in Berlin mit Merkel und Hrojsman

In einem erneut zugespitzten politischen Umfeld fand Ende November in Berlin das 3. Deutsch-Ukrainische Wirtschaftsforum statt, das fünf Jahre nach dem Euro-Maidan einen Rahmen für den Ausbau der bilateralen wirtschaftlichen Zusammenarbeit bot. Mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem ukrainischen Premierminister Volodymyr Hrojsman sprachen die Regierungschefs beider Länder zur Eröffnung.

Neuer Landesname öffnet Türen

Mit der sich abzeichnenden Lösung des Namensstreits mit Griechenland rückt die Aufnahme von Beitrittsgesprächen zwischen der EU und Mazedonien näher. Eine OAOEV-Delegation informierte sich Ende November über das wirtschaftliche Potenzial des Balkanstaats. In Gesprächen mit Premierminister Zaev und Finanzminister Tevdovski wurden die Perspektiven der deutsch-mazedonischen Wirtschaftszusammenarbeit erörtert.

Brückenbauen in Hamburg

Bei der „Fokus Osteuropa“-Konferenz des OAOEV standen in diesem Jahr die Regionen Mittelosteuropa und Zentralasien und das Thema Digitalisierung im Mittelpunkt. Hochkarätige Speaker und Panelisten lockten am 14. November rund 200 Teilnehmer in die Handelskammer Hamburg. Zur Eröffnung sprach der turkmenische Vize-Premierminister Rashid Meredov über anstehende Investitionsprojekte in seinem Land.

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