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Zoran Djindjic Stipendienprogramm: Empfang der neuen Stipendiaten

Am 26. Juni wird in Berlin die 16. Generation des Zoran Djindjic Stipendienprogramms der Deutschen Wirtschaft für die Länder des Westlichen Balkans feierlich empfangen. Begrüßt werden die 74 neuen Stipendiatinnen und Stipendiaten aus sieben Ländern von Ruzica Djindjic, Direktorin der Zoran Djindjic Stiftung in Belgrad, Philip Haußmann, Sprecher des Vorstands der Ernst Klett AG sowie Vorstandsmitglied des Ost-Ausschuss - Osteuropavereins (OAOEV), und Claudia Warning, Abteilungsleiterin der Abteilung 3 (Naher Osten, Asien, Lateinamerika, Südost- und Osteuropa) im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). An dem Empfang nehmen außerdem Vertreter aus Politik und Wirtschaft sowie Alumni des Programms teil.

"Eingriff in unsere Souveränitätsrechte"

Am 8. August kündigte die US-Administration neue Sanktionen gegen Russland in Zusammenhang mit dem im März erfolgten Giftanschlag auf den Ex-Geheimdienstagenten Sergej Skripal an. Die Sanktionen sollen am 22. August in Kraft treten. Gleichzeitig werden im US-Kongress auch mit Bezug auf mögliche Einmischungen Russlands in US-Wahlen neue Sanktionen vorbereitet. Wolfgang Büchele, Vorsitzender des OAOEV, nimmt dazu wie folgt Stellung:

Ost-Ausschuss fordert Abbau von Sanktionen

Cordes: Rücknahme von Sanktionen sollte Friedensprozess von Minsk begleiten, nicht an dessen Ende stehen / 150.000 Arbeitsplätze durch Exporteinbruch bedroht
 
Eineinhalb Jahr nach Beginn des Ukraine-Konflikts und zwölf Monate nach der Einführung von Wirtschaftssanktionen gegen Russland werden die wirtschaftlichen Folgen der Krise immer deutlicher. Nach einem Rückgang der deutschen Exporte nach Russland um
6,5 Milliarden Euro im Jahr 2014 rechnet der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft für 2015 mit einem Einbruch um weitere neun Milliarden Euro. „Die aktuellen Zahlen übertreffen selbst unsere schlimmsten Befürchtungen. Die negative Entwicklung seit Beginn der Sanktionen bedroht in Deutschland unmittelbar 150.000 Arbeitsplätze“, sagte Ost-Ausschuss-Vorsitzender Eckhard Cordes in Berlin. Innerhalb der EU zahle die deutsche Wirtschaft für die Krise mit Abstand den höchsten Preis. Vor allem mittelständische Betriebe in den neuen Bundesländern seien betroffen.

Selenskyj im Dialog mit deutscher Wirtschaft

Am Dienstag, 18. Juni, reist der neue ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj zu seinem Antrittsbesuch nach Berlin. Neben hochrangigen politischen Gesprächen sind auch Treffen mit Mitgliedsunternehmen des Ost Ausschuss – Osteuropavereins der Deutschen Wirtschaft (OAOEV) geplant. „Wir freuen uns sehr darauf, Präsident Selenskyj kennenzulernen“, kommentiert der OAOEV-Vorsitzende Wolfgang Büchele. „Der junge Präsident hat nach seinem überzeugenden Wahlsieg eine riesige Chance, für eine neue Dynamik im Reformprozess in der Ukraine zu sorgen und das Land noch stärker am EU-Binnenmarkt zu orientieren. Für diesen Kurs verdient er von uns jede Unterstützung.“

Effizienzpartnerschaft mit Russland

Auf dem diesjährigen St. Petersburg International Economic Forum zeigen deutsche Wirtschaft und Politik gemeinsam Flagge. Auf dem diesjährigen St. Petersburg International Economic Forum (SPIEF) vom 6. bis 8. Juni 2019 waren deutsche Unternehmen so stark präsent, wie viele Jahre nicht mehr. Erstmals seit Beginn der Ukraine-Krise 2014 nahm mit Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier auch wieder ein Mitglied der Bundesregierung am wichtigsten Wirtschaftsforum Russlands teil. Begleitet wurde er von einer großen Wirtschaftsdelegation, der viele OAOEV-Mitgliedsunternehmen angehörten. Altmaier warb in St. Petersburg für mehr wirtschaftliche Kooperation zwischen Deutschland und Russland und um eine Verbesserung des Vertrauensverhältnisses zwischen beiden Ländern. Im Rahmen seines Besuches unterzeichnete er gemeinsam mit dem russischen Wirtschaftsminister Maxim Oreschkin eine Vereinbarung zu einer Deutsch-Russischen Effizienzpartnerschaft, die der OAOEV mit vorbereitet hatte.

Starke Partnerschaft mit deutscher Wirtschaft

Auf dem diesjährigen St. Petersburg International Economic Forum (SPIEF) schloss der OAOEV eine Vereinbarung mit dem größten russischen Energiekonzern Rosneft. Sie umfasst insbesondere die Bereiche Energieeffizienz, den Einsatz effektivster Methoden zur Förderung von Rohstoffen, die Automatisierung und Digitalisierung der Produktion und innovative Technologien. Die Vereinbarung hat das Ziel, neue Projekte zwischen Rosneft und deutschen Unternehmen anzubahnen.

Neue Ausgabe der Osteuropa Informationen erschienen

Die deutschen Wirtschaftsbeziehungen mit Südosteuropa, das im Mittelpunkt der aktuellen Ausgabe der Osteuropa Informationen (OEI) steht, entwickelten sich 2018 erneut sehr dynamisch. Wir berichten unter anderem über den zweiten Western Balkan Digital Summit in Belgrad, die jüngsten Delegationsreisen nach Montenegro und Bulgarien und die aktuelle Entwicklung in Slowenien, wo deutsche Unternehmen eine tragende Rolle spielen. Außerdem werfen wir in dieser Ausgabe einen Blick zurück auf das 15-jährige Jubiläum der EU-Osterweiterung.

Wirtschaftsdelegation mit Steinmeier in Usbekistan

Eine Wirtschaftsdelegation, der rund 20 Mitgliedsunternehmen des Ost Ausschuss – Osteuropavereins der Deutschen Wirtschaft angehören, reist vom 27. bis 29. Mai mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier nach Usbekistan. Mit über 30 Millionen Einwohnern ist Usbekistan der größte Markt in Zentralasien. Parallel zur ersten Reise eines Bundespräsidenten nach Usbekistan seit vielen Jahren hat der OAOEV im Mai ein neues Praktikantenprogramm für junge Studierende aus Usbekistan gestartet:

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