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Corona in Mittel- und Osteuropa

Foto: Alexey Hulsov/Pixabay
06.08.2020
Täglich aktualisiertes Dossier des OAOEV

Von der chinesischen Provinz Wuhan aus hat sich das neuartige Coronavirus seit Ende Dezember in deutlich über 100 Länder ausgebreitet. Auch in Deutschland und den 29 Ländern unserer Region treten zunehmend Infektionen auf, auf die einzelne Länder bislang unterschiedlich reagieren. Während in China erste Corona-Maßnahmen zurückgefahren werden, sind in Europa inzwischen nahezu flächendeckend die  Schulen und Kindergärten geschlossen, immer mehr Länder haben Restriktionen für den Reiseverkehr eingeführt. Welche Maßnahmen konkret in einzelnen Regionen bestehen, können Sie dem Dossier am Ende dieses Beitrags aktuell entnehmen.   

Nahezu alle größeren Veranstaltungen, die bis Ende April stattfinden sollten, sind abgesagt oder verschoben worden. Es gibt aber auch bereits Maßnahmen, die Veranstaltungen im Mai und Juni betreffen. So wurde etwa auch das traditionell Anfang Juni stattfindende St. Petersburg International Economic Forum bereits abgesagt.

Auch der OAOEV hat die meisten für März und April geplanten Veranstaltungen mit einem größeren Teilnehmeraufkommen abgesagt. Für die geplanten Treffen der Länder- und Branchenarbeitskreise erarbeiten wir aktuell digitale Angebote. Bitte informieren Sie sich über die aktuelle Terminlage auf unserer Internetseite.

Zusätzlich zu den geplanten Video-Konferenzen erarbeiten wir für alle Mitgliedsunternehmen, die sich über aktuelle Entwicklungen in einzelnen Ländern Mittel- und Osteuropas auf dem Laufenden halten wollen, Updates zu den Regionen.

Allgemeine Informationen zu Corona und seiner Ausbreitung

Statistiken zur Zahl der nachgewiesenen Infektionen in einzelnen Ländern, die Zahl der bestätigten Todesfälle und der geheilten Personen in Echtzeit hält die Internet-Seite des Center for Systems Science and Engineering (CSSE) der Johns Hopkins University (JHU) in Baltimore bereit.

Weiteres interaktives Kartenmaterial zu Deutschland und der Welt ist auf den Internet-Seiten der ARD-Tagesschau zu finden.

Über die Gefährlichkeit des Corona-Virus lässt sich noch nicht abschließend urteilen. Für China, wo die Zahl der Neuinfizierten offiziell bereits fast auf Null zurückgegangen ist, wird bei knapp über 80.000 Infizierten eine Sterberate von rund 4 Prozent angegeben, allerdings bei einem Gesundheitssystem, das mit europäischen Angeboten nicht unbedingt vergleichbar ist. Zudem zeigen viele Infizierte keine oder nur leichte Symptome und werden vermutlich statistisch nie erfasst werden. Die tatsächliche Rate der Sterblichkeit dürfte daher unter der genannten Prozentzahl liegen. Umgekehrt dürfte sie in Deutschland, Österreich und der Schweiz, wo bislang sehr wenige Todesfälle dokumentiert sind, noch etwas ansteigen. (Quelle hier)

Sowohl bei COVID-19, als auch bei der bekannten Influenza steigt die Gefährdung mit zunehmendem Alter an. Viele Tote gehören der Altersgruppe über 75 Jahren bzw. einer Risikogruppe mit Vorerkrankungen an.

Fachinformationen

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat eine Themenseite zum Coronavirus auf Englisch zusammengestellt.

Außerdem werden täglich WHO-Reports zur aktuellen Lage veröffentlicht.

Aktuelle Fallzahlen in Deutschland und Hintergründe zu Risikogebieten veröffentlicht fortlaufend das Robert-Koch-Institut.

Wissenschaftliche Hintergrundinformationen zum Corona-Virus auf Deutsch bietet die Themenseite von Spektrum.de

Auch Zeit-Online hat eine Themenseite mit Tipps zum Umgang mit dem Virus zusammengestellt.

Wirtschaftliche Auswirkungen

Aktuelle Meldungen zu wirtschaftlichen Auswirkungen des Virus weltweit sammelt Germany Trade & Invest GTAI in einem Special.

Die Europäische Kommission hat am 16. März anlässlich der Corona-Krise Leitlinien zu Kontrollen an den Binnengrenzen der EU vorgelegt. Die Maßnahmen sollen sicherstellen, dass Waren und wesentliche Dienstleistungen innerhalb des Binnenmarktes weiter verfügbar bleiben. Weitere Informationen dazu bietet die Internet-Seite der Vertretung der EU in Deutschland.

Das Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche WiiW veröffentlicht aktuelle Erhebungen zu den wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise: Eastern Europe Coronavirus tracker vom 31. März.

Einzelne Maßnahmen der Länder in Mittel- und Osteuropa

Eine Übersicht zu den aktuellen Maßnahmen der 29 Partnerländer des OAOEV können Sie dem unten angefügten pdf entnehmen.
 

Ansprechpartner

Andreas Metz
Leiter Presse und Kommunikation
Tel: 030 206167-120
A.Metz@bdi.eu

 

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