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Eine Chance für unsere östlichen Partnerländer

OAOEV-Vorsitzender Oliver Hermes; Foto: Wilo
31.01.2020
Durch den Brexit verschieben sich die Gewichte innerhalb der EU weiter nach Osten

Heute wird der Brexit zumindest auf dem Papier Realität sein, was nur zu bedauern ist. Klar ist: Ohne die Briten verschieben sich die Gewichte innerhalb der EU weiter nach Osten und Südosten. Europa wird eine neue Balance benötigen. Dies kann eine Chance für unsere östlichen Partnerländer sein, mehr Verantwortung für dieses gemeinsame Europa zu übernehmen. Und es wird auch den deutschen Wirtschaftsbeziehungen mit dieser Region eine noch größere Bedeutung geben.

Geradezu symbolisch ist es, dass Polen im vergangenen Jahr Großbritannien überholt hat und bereits auf Platz sechs unserer weltweiten Handelspartner vorgerückt ist. Allein mit den vier Visegrad-Staaten Polen, Tschechien, Ungarn und der Slowakei generieren wir inzwischen einen Außenhandel in Höhe von rund 300 Milliarden Euro. Da können weder die USA noch China mithalten.

Symbolhaft ist auch, dass der Brexit genau in die Zeit fällt, in der das jüngste EU-Mitglied die Ratspräsidentschaft innehat. Mit dem Vorsitz Kroatiens verbinden wir vor allem die Hoffnung, zu einer Neubelebung des EU-Beitrittsprozesses auf dem Westbalkan zu kommen.“

Ansprechpartner

Andreas Metz
Leiter Presse und Kommunikation
Tel.: 030 206167-120
A.Metz@bdi.eu

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