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"Meseberg war eine wichtige Etappe"

Treffen von Merkel und Putin

Rund drei Stunden saßen Bundeskanzlerin Angela Merkel und der russische Präsident Wladimir Putin am vergangenen Wochenende auf Schloss Meseberg in Brandenburg  zusammen. Michael Harms, Vorsitzender der Geschäftsführung des Ost-Ausschuss - Osteuropavereins der Deutschen Wirtschaft (OAOEV), bewertet das Treffen wie folgt:

„Der Weg zu einer neuen Dynamik in den deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehungen führt nur über einen politischen Entspannungsprozess. Hier war Meseberg eine ganz wichtige Etappe.

Auf dem Tisch liegt ein Paket von Themen, bei denen Russland und die EU sich wechselseitig brauchen. Kluge Diplomatie müsste daraus eigentlich etwas machen können. Der Bundesregierung kommt hier zweifellos eine Schlüsselrolle zu.

Der sich jetzt intensivierende Dialog eröffnet die Chance, dass wir tatsächlich bald Fortschritte sehen, in Syrien, aber auch in der Ukraine."

Der sich abzeichnende Kompromiss bei Nord Stream 2 ist durch Meseberg bestätigt worden: Auch nach 2019 wird russisches Gas durch die Ukraine fließen. Dies ist auch notwendig, um den starken Rückgang der Eigenproduktion der EU und den wachsenden Bedarf auszugleichen.“

Ansprechpartner

Andreas Metz
Leiter Presse und Kommunikation
Tel: 030 206167-120
A.Metz@bdi.eu

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