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Deutsch-Ukrainisches Wirtschaftsforum in Berlin mit Merkel und Hrojsman

In einem erneut zugespitzten politischen Umfeld fand Ende November in Berlin das 3. Deutsch-Ukrainische Wirtschaftsforum statt, das fünf Jahre nach dem Euro-Maidan einen Rahmen für den Ausbau der bilateralen wirtschaftlichen Zusammenarbeit bot. Mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem ukrainischen Premierminister Volodymyr Hrojsman sprachen die Regierungschefs beider Länder zur Eröffnung.

Altmaier kämpft um die deutsch-russische Zukunft

Anlässlich des 17. Treffens des deutsch-russischen Petersburger Dialogs vom 7. bis 9. Oktober in Moskau, beschäftigten sich die rund 50 Mitglieder der Arbeitsgruppe Wirtschaft mit Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt beider Länder. Von deutscher Seite wird die Arbeitsgruppe durch den Ost-Ausschuss – Osteuropaverein der Deutschen Wirtschaft koordiniert. Zur Eröffnung des Petersburger Dialogs im Moskauer Hotel Ukraina war mit Wirtschaftsminister Peter Altmaier auch ein hochrangiges Mitglied der Bundesregierung nach Moskau gereist. Dieser will zusammen mit Russland an einem „europäischen Wohlstandsraum“ arbeiten.

"Kooperation mit der Eurasischen Wirtschaftsunion"

Der Handelsstreit zwischen den USA und China, den beiden größten Volkswirtschaften der Welt, verschärft sich weiter: Am 18. September kündigte US-Präsident Donald Trump neue Strafzölle auf Importe aus China im Wert von 200 Milliarden US-Dollar an. China will seinerseits nun mit Strafzöllen auf US-Importe im Wert von 60 Milliarden US-Dollar antworten. Nach Ansicht von Experten hat der Konflikt das Potenzial, eine weltweite Rezession auszulösen. Wolfgang Büchele, Vorsitzender des Ost-Ausschuss - Osteuropavereins, kommentiert die Entwicklung folgendermaßen:

"Eingriff in unsere Souveränitätsrechte"

Am 8. August kündigte die US-Administration neue Sanktionen gegen Russland in Zusammenhang mit dem im März erfolgten Giftanschlag auf den Ex-Geheimdienstagenten Sergej Skripal an. Die Sanktionen sollen am 22. August in Kraft treten. Gleichzeitig werden im US-Kongress auch mit Bezug auf mögliche Einmischungen Russlands in US-Wahlen neue Sanktionen vorbereitet. Wolfgang Büchele, Vorsitzender des OAOEV, nimmt dazu wie folgt Stellung:

700 Erfolgsgeschichten in 15 Jahren

Am 26. Juni feierte das Zoran Djindjic Stipendienprogramm der Deutschen Wirtschaft für die Länder des Westlichen Balkans in Berlin seinen 15. Geburtstag. Seit 2003 bewarben sich über 16.000 junge Menschen aus allen sieben Ländern des Westlichen Balkans, 700 erhielten einen Praktikumsplatz. Mehr als 200 deutsche Unternehmen, in der Mehrzahl Mitglieder des OAOEV, beteiligten sich bislang an dem Programm.

Wirtschaftspartner Ukraine

Rede des Ost-Ausschuss-Vorsitzenden Eckhard Cordes anlässlich der Eröffnung der Ukraine-Konferenz in Berlin

Über 600 Gäste kamen am 23. Oktober zur bislang größten deutsch-ukrainischen Wirtschaftskonferenz ins Haus der Deutschen Wirtschaft in Berlin. Zu den Rednern gehörten Bundeskanzlerin Angela Merkel, der ukrainische Premierminister Arsenij Jazenjuk und die wichtigsten Minister seines Kabinetts. Organisiert wurde die Konferenz gemeinsam vom DIHK und dem Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft. Die Eröffnungsrede des Ost-Ausschuss-Vorsitzenden Eckhard Cordes dokumentieren wir hier in voller Länge.

Ost-Ausschuss fordert Abbau von Sanktionen

Cordes: Rücknahme von Sanktionen sollte Friedensprozess von Minsk begleiten, nicht an dessen Ende stehen / 150.000 Arbeitsplätze durch Exporteinbruch bedroht
 
Eineinhalb Jahr nach Beginn des Ukraine-Konflikts und zwölf Monate nach der Einführung von Wirtschaftssanktionen gegen Russland werden die wirtschaftlichen Folgen der Krise immer deutlicher. Nach einem Rückgang der deutschen Exporte nach Russland um
6,5 Milliarden Euro im Jahr 2014 rechnet der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft für 2015 mit einem Einbruch um weitere neun Milliarden Euro. „Die aktuellen Zahlen übertreffen selbst unsere schlimmsten Befürchtungen. Die negative Entwicklung seit Beginn der Sanktionen bedroht in Deutschland unmittelbar 150.000 Arbeitsplätze“, sagte Ost-Ausschuss-Vorsitzender Eckhard Cordes in Berlin. Innerhalb der EU zahle die deutsche Wirtschaft für die Krise mit Abstand den höchsten Preis. Vor allem mittelständische Betriebe in den neuen Bundesländern seien betroffen.

Höhere Dynamik angestrebt

Wirtschaftsgespräch Belarus mit Außenminister Makei

Am 5. Februar 2015 traf der Außenminister von Belarus, Vladimir Makei, mit deutschen Unternehmern zu einem Meinungsaustausch in Berlin zusammen. An dem vom Ost-Ausschuss organisierten Gespräch nahmen 17 Vertreter von Unternehmen und Wirtschaftsverbänden teil.

Brückenbauen in Hamburg

Bei der „Fokus Osteuropa“-Konferenz des OAOEV standen in diesem Jahr die Regionen Mittelosteuropa und Zentralasien und das Thema Digitalisierung im Mittelpunkt. Hochkarätige Speaker und Panelisten lockten am 14. November rund 200 Teilnehmer in die Handelskammer Hamburg. Zur Eröffnung sprach der turkmenische Vize-Premierminister Rashid Meredov über anstehende Investitionsprojekte in seinem Land.

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