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OAOEV fordert europäische Antwort auf chinesische Seidenstraßen-Initiative
Mit einem neuen Positionspapier will der Ost-Ausschuss – Osteuropaverein der Deutschen Wirtschaft (OAOEV) die Debatte über die chinesische Seidenstraßen-Initiative Belt & Road (BRI) vorantreiben. Aus Sicht des OAOEV kann die Belt & Road-Initiative, die seit ihrem Start 2013 bereits zu chinesischen Investitionen in Höhe von über 300 Milliarden US-Dollar in rund 60 Ländern beigetragen hat, zu einem wichtigen Entwicklungsimpuls auch für die europäische Wirtschaft werden. Dies werde aber nur gelingen, wenn sich die EU durch aktives Handeln zu einem ebenbürtigen Partner Chinas entwickele. Das sollte zu den Prioritäten der neuen EU-Kommission gehören.

WEITERE MELDUNGEN

Deutsch-Russisches Logistikforum in Hamburg
Im voll besetzten Plenarsaal der Handelskammer Hamburg fand Mitte September ein Deutsch-Russisches Logistikforum unter dem Motto „Neue Handelswege - Digitalisierung - Windparklogistik“ statt. An dem eintägigen Forum nahmen über 90 Teilnehmer und zwei hochrangige russische Delegationen teil. Begrüßt wurden die Teilnehmer durch den Vorsitzenden des Arbeitskreises Osteuropa der Handelskammer Hamburg Mirco Nowak und Professor Peer Witten, Sprecher des OAOEV-Arbeitskreises Logistik.
Gefangenenaustausch zwischen der Ukraine und Russland
Zum Gefangenenaustausch zwischen der Ukraine und Russland sagt der OAOEV-Vorsitzende Wolfgang Büchele: „Der Gefangenenaustausch ist zwar nur ein kleiner, erster Schritt, aber das Signal ist deutlich: Russland und die Ukraine bewegen sich endlich wieder aufeinander zu. Jetzt ist die Zeit für kluge Diplomatie. Es darf nichts unversucht gelassen werden, um nun schnell auch einen nachhaltigen Waffenstillstand zu erreichen und aus diesem Anfang einen echten Neubeginn im Verhältnis von Russland, der Ukraine und der EU zu machen."
Fachveranstaltung in Hamburg
„Das effektive Liquiditätsmanagement in Fremdwährungen“ war Thema einer Veranstaltung des Ost-Ausschuss – Osteuropavereins (OAOEV) Ende August in den Räumlichkeiten der Deutschen Bank in Hamburg. Vertreter von Finanzinstituten und Nationalbanken aus Ost- und Südosteuropa lieferten spannende Fachvorträge vor mehr als 50 interessierten Teilnehmern. Zu den „Währungsaspekten und ihren Bestimmungsfaktoren in Ost- und Südosteuropa“ informierten Vertreter der Zentralbanken der Ukraine, Serbiens und Kroatiens.
Exporte nach Osteuropa wachsen im 1. Halbjahr um 2,2 Prozent
In Zeiten einer sich abschwächenden Weltwirtschaft und wachsender Handelskonflikte erhält die deutsche Wirtschaft wichtige Impulse aus Mittel- und Osteuropa. Nach den vom OAOEV ausgewerteten Zahlen des Statistischen Bundesamtes stiegen die deutschen Exporte in alle 29 Länder Mittel- und Osteuropas von Januar bis Juni 2019 um 2,2 Prozent, während die deutschen Gesamtexporte nur noch um 0,6 Prozent zulegen konnten.
OAOEV-Delegation begleitete den Außenminister nach Russland
In Begleitung einer Wirtschaftsdelegation des Ost-Ausschuss – Osteuropavereins (OAOEV), darunter die stellvertretende OAOEV-Vorsitzende Cathrina Claas-Mühlhäuser und der Vorsitzende der Geschäftsführung Michael Harms, reiste Bundesaußenminister Heiko Maas Mitte August für zwei Tage nach Moskau. Beim Treffen von Maas mit seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow standen neben politischen Themen wie den Konflikten in Syrien, mit dem Iran und in der Ukraine sowie der Rüstungskontrolle auch Fragen der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Russland auf dem Programm.

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