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Aktuelle Forsa-Umfrage des OAOEV
Die gegenwärtigen Reisebeschränkungen im Osten Europas treffen in der deutschen Bevölkerung auf großes Verständnis: 93 Prozent der Befragten halten die Einreisesperren und Quarantänemaßnahmen, die inzwischen alle östlichen Nachbarstaaten zur Bekämpfung des Corona-Virus erlassen haben, für richtig. Dies ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa.

WEITERE MELDUNGEN

Übersicht
Von der chinesischen Provinz Wuhan aus hat sich das neuartige Coronavirus seit Ende Dezember in bereits über 100 Länder ausgebreitet. Auch in Deutschland und den 29 Ländern unserer Region treten zunehmend Infektionen auf. Mit dieser Übersicht wollen wir Sie über den gegenwärtigen Stand der Entwicklungen in einigen Regionen in Mittel- und Osteuropa informieren und Ihnen gleichzeitig verschiedene Internet-Seiten empfehlen, auf denen Sie sich fortlaufend ein eigenes Bild der Lage verschaffen können.
Tschechische Pendler
Neue Ausnahmegenehmigungen für tschechische Pendler nach Deutschland sorgen bei betroffenen Unternehmen der Chemie- und Pharmaindustrie für Erleichterung: „Wir freuen uns sehr, dass unsere Partner in Tschechien so schnell auf die drohende Notlage deutscher Unternehmen reagieren und eine Sonderregelung umsetzen konnten“, sagte Oliver Hermes, Vorsitzender des Ost Ausschuss – Osteuropavereins der Deutschen Wirtschaft, der deutsche Unternehmen in Tschechien und 28 weiteren Ländern vertritt. „Dieser Erfolg ist ein wichtiger Schritt in Richtung einer gesamteuropäischen Regelung für den Reiseverkehr.“
Arbeitskreis Zentralasien
Mit der virtuellen Tagung des Arbeitskreises (AK) Zentralasien setzte der OAOEV am 2. April die Serie von AK-Sitzungen fort, bei denen sich die Mitgliedsunternehmen über aktuelle Entwicklungen in den Zielregionen informieren können. Im Mittelpunkt der Sitzung, die von OAOEV-Geschäftsführer Michael Harms moderiert wurde, standen diesmal Kasachstan und Zentralasien.
Arbeitskreis Russland
Am 1. April 2020 traf sich der Arbeitskreis Russland des Ost-Ausschuss – Osteuropavereins zu einer Videokonferenz, um mit Vertretern des Auswärtigen Amtes und der Auslandshandelskammer Moskau insbesondere die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Russland zu analysieren. Russland, so zeigte sich, ist gegenwärtig einem dreifachen Schock aus Corona-Krise, Ölpreisabsturz und Rubelverfall ausgesetzt, hat aber ausreichende finanzielle Mittel um einen Wirtschaftseinbruch abzufedern.
Osteuropa Informationen
Schwerpunkt dieser Ausgabe ist Russland. Sie finden in dieser Ausgabe Einschätzungen zur Entwicklung der westlichen Sanktionspolitik aus russischer Sicht, und wir gehen der Frage nach, welche Herausforderungen auf die neue russische Regierung warten, um die angestrebten wirtschaftlichen Ziele zu erreichen. Mario Mehren, der Sprecher des Arbeitskreises Russland im OAOEV, blickt zurück auf das 50-jährige Jubiläum der deutsch-russischen Energiepartnerschaft und entdeckt in deren Anfängen einige Parallelen zu heute.

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