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Stippvisite an der Donau

OAOEV-Besuch in Ungarn/ Digitalisierung und Investitionsförderung im Fokus

Der deutsch-ungarische Außenhandel legte von Januar bis Juli 2018 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 8,5 Prozent zu. Einen besonders starken Zuwachs verbuchten dabei die deutschen Importe aus Ungarn mit einem Plus von 9,6 Prozent. In den vergangenen Monaten häuften sich zudem Meldungen über die Eröffnung von Forschungs- und Entwicklungszentren deutscher Unternehmen wie beispielsweise Continental in Ungarn.

Mit dieser erfreulichen Entwicklung in den bilateralen Wirtschaftsbeziehungen im Gepäck reisten OAOEV-Geschäftsführerin Ute Kochlowski-Kadjaia und Regionaldirektor Adrian Stadnicki Ende September nach Budapest, um über den OAOEV als neue einheitliche Regionalinitiative zu informieren und Möglichkeiten zur Vertiefung der bilateralen wirtschaftlichen Zusammenarbeit mit ungarischen Partnern insbesondere in den Bereichen Innovation und Digitalisierung zu erörtern.

Digitalisierung im Vordergrund

Bei einem Treffen mit Staatssekretär Ákos Kara im Ministerium für Innovationen und Technologie stand deshalb vor allem die Digitalisierung in Ungarn im Vordergrund. In der an der Donau gelegenen und von der Automobilbranche geprägten Stadt Györ entsteht ein digitales Entwicklungs- und Forschungszentrum. Staatssekretär Kara sagte darüber hinaus seine Teilnahme an der OAOEV-Leitveranstaltung „Fokus Osteuropa - Wirtschaft im Gespräch“ im November in Hamburg zu, in dessen Rahmen er das neue Zentrum präsentieren wird.

Vor dem Hintergrund des Wiedereintritts des Deutschen Industrie- und Handelskammertags in die Trägerschaft des OAOEV fand eine Abstimmung mit dem geschäftsführenden Vorstandsmitglied der AHK Ungarn (DUIHK) Gabriel Brennauer statt, der im Rahmen der zweiten Sitzung des OAOEV-Länderkreises Mittelosteuropa über die Rahmenbedingungen für Handel und Investitionen in Ungarn referieren wird. Beide Seiten vereinbarten eine Intensivierung der Zusammenarbeit.

Abschließend informierte sich der Geschäftsführerin Kochlowski-Kadjaia in der Hungarian Investment Promotion Agency (HIPA) darüber, welche Förderungsmöglichkeiten deutsche Unternehmen mit Investitionsvorhaben in Ungarn nutzen können. Die Regierung legt dabei besonderen Wert auf Investitionen, die mehr auf #inventedinhungary, als auf #madeinhungary setzen.

Adrian Stadnicki
Regionaldirektor Mittelosteuropa

  • OAOEV-Geschäftsführerin Kochlowski Kadjaia und Regionaldirektor Stadnicki trafen mit dem ungarischen Staatssekretär Kara (li.) Foto: OAOEV
  • In Györ entsteht ein digitales Entwicklungs- und Forschungszentrum. Foto: pixabay
Ansprechpartner

Adrian Stadnicki
Regionaldirektor Mittelosteuropa
Tel.: 030 206167-138
A.Stadnicki@bdi.eu

 

 

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