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Der usbekische Präsident Shawkat Mirsijojew spach vor einem Treffen mit Kanzlerin Angela Merkel am Montag in Berlin von geplanten Milliarden-Investitionen in seinem Land. Nach Angaben des Ostausschuss - Osteuropavereins der deutschen Wirtschaft hat der Handel mit dem zentralasiatischen Land in den ersten zehn Monaten 2018 um 15,7 Prozent zugelegt. Vergangenes Jahr lag er bei mehr als 500 Millionen Euro. Beim ersten Besuch eines usbekischen Präsidenten in Deutschland seit 18 Jahren kündigte auch Merkel das Interesse an einer engeren Zusammenarbeit an.
"Knapp fünf Jahre nach dem Ausbruch der Ukrainekrise im Jahr 2014 hofft die deutsche Wirtschaft auf einen Ausbau von Kontakten mit Russland auf höchster Ebene. Von der Politik wünschen sich die Firmen vor allem die Wiederbelebung jener hochrangigen Kontaktformate mit der russischen Regierung, die seit 2014 auf Eis liegen. "Sehr hilfreich wären (..) die jährlichen EU-Russland-Gipfel und die Wiederaufnahme (…) der deutsch-russischen Regierungskonsultationen", so steht es in einem Positionspapier des Ostausschusses der Deutschen Wirtschaft, das dem SPIEGEL vorliegt.

Spiegel Online

Während die US-Sanktionen gegen Russland der US-amerikanischen Wirtschaft nutzen, gefährden sie deutsche Projekte wie die Gaspipeline Nord Stream 2, warnt Wolfgang Büchele. Im Gespräch mit Spiegel Online sprach der Vorsitzende des OAOEV über die deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehungen, das Festhalten Deutschlands am Ausbau der Gaslieferungen aus Russland und über mögliche Ursachen und Folgen der US-Sanktionen.

OWC-Verlag für Außenwirtschaft

Der russische Rechnungskammer-Chef und Reformer Alexej Kudrin hat Russlands Regierung stark kritisiert: Sie unternehme zu wenig. Dass das Land Reformen dringend notwendig hat, zeigen auch die Ergebnisse der neuen Geschäftsklima-Umfrage, die die Deutsch-Russische Auslandshandelskammer und der Ost-Ausschuss – Osteuropaverein der Deutschen Wirtschaft Mitte Dezember in Moskau vorstellten. Sie untermauert Kudrins Argumente und zeigt auf: Das Land muss dringend etwas tun, um erfolgreich zu wachsen.

Laut der neuesten Geschäftsklima-Umfrage des Ost-Ausschuss – Osteuropavereins der Deutschen Wirtschaft (OAOEV) sind nur noch 41 Prozent der Geschäftsleute optimistisch bezüglich der Wirtschaftslage im kommenden Jahr gestimmt. Die schlechtere Stimmung schlägt sich auch in der rückläufigen Zahl deutscher Unternehmen in Russland nieder. Als größtes Problem haben die Geschäftsleute den Rubelkurs ausgemacht. Mehr als die Hälfte beklagt zudem sowohl die US- als auch die EU-Sanktionen und die darauf folgenden russischen Gegensanktionen als Störfaktoren. „Die Verunsicherung durch eine mögliche neue Zuspitzung der politischen Konflikte und weitere Sanktionsrunden der USA ist mit Händen zu greifen“, sagte Michael Harms, Geschäftsführer des OAOEV.

Hannoversche Allgemeine

Der kriegerische Konflikt zwischen Ukraine und Russland hat sich erneut zugespitzt. „Die Entwicklung im Asowschen Meer ist äußerst besorgniserregend. „Aus den Funken, die dort gegenwärtig durch die Luft fliegen, kann angesichts des fragilen Status quo in der Ostukraine schnell ein neuer Flächenbrand entstehen“, warnt die Geschäftsführerin von Ost-Ausschuss und Osteuropaverein der Deutschen Wirtschaft (OAOEV), Ute Kochlowski- Kadjaia.

TASS (russ.)

„Deutscher Mittelstand interessiert sich für den russischen Markt. Insbesondere sind Maschinenbau, Chemie und Elektrotechnik für die Unternehmen von größter Attraktivität“, sagte Jens Böhlmann, Leiter Kontaktstelle Mittelstand für Russland beim Ost-Ausschuss – Osteuropaverein der Deutschen Wirtschaft. Er erinnerte daran, dass Deutschland als Export-Champion sich potenziell für jeden Markt interessiere, aber insbesondere für hochtechnologische Märkte.

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Neue Züricher Zeitung

Eine hochrangige Delegation von deutschen Unternehmensvertretern hat den russischen Prä-sidenten Wladimir Putin getroffen. Putin gab sich in der Eröffnungsansprache zuversichtlich und sagte, er hoffe, dass sich die Geschäftsbeziehungen im Angesicht des schwierigen inter-nationalen Umfelds gut weiterentwickeln würden. Dem stimmte der Vorsitzende des Ost-Ausschuss – Osteuropavereins der Deutschen Wirtschaft, Wolfgang Büchele, zu und erklärte, dass Russland und Deutschland wieder auf dem richtigen Weg seien.

Polen und Ungarn haben in der Europäischen Union einen schlechten Ruf. Trotzdem stellen die Länder für deutsche Unternehmen einen äußerst attraktiven Markt dar. „Viele wissen nicht, wie bedeutend diese Länder für die deutsche Wirtschaft sind“, sagt Andreas Metz vom Ostausschuss – Osteuropaverein der Deutschen Wirtschaft (OAOEV). Polen belegt im deutschen Osthandel im ersten Halbjahr 2018 mit knapp 68 Milliarden Euro den ersten Platz von den 29 betreuten Ländern des OAOEV. Ungarn folgt auf Platz vier mit etwa 32 Milliarden Euro. Zwischen 2010 und 2018 erhielten ausländische Unternehmen doppelt so viel staatliche Unterstützung von Ungarn wie in den acht Jahren vor der Regierung Orbán. Deutsche Unternehmen haben davon von allen ausländischen Investoren am meisten profitiert.

Nesawissimaja Gazeta (russ.)

Michael Harms, Vorsitzender der OAOEV-Geschäftsführung im Interview mit Oleg Nikiforov von der russischen Zeitung „Nesawissimaja Gazeta“. Im Interview geht es vor allem um die aktuellen Themen Nord Stream 2, US-Sanktionen, Lokalisierungspolitik und das Engagement der deutschen Wirtschaft in Russland.

 

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