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Slowenien

SlowenienStand: Juni 2019

Slowenien hat bereits 2007 den Euro eingeführt und gilt grundsätzlich als politisch und wirtschaftlich stabiles Land. Die slowenische Wirtschaft hat seit 2013 endgültig zu einer stetigen Wachstumsentwicklung zurückgefunden.

 


Wirtschaftsentwicklung

Die EBRD prognostiziert eine Verlangsamung des Wachstums von 4,5 Prozent 2018 auf 3,3 Prozent 2019. Unter anderem stellen der Fachkräftemangel und die unzureichende Umsetzung struktureller Reformen, insbesondere im Bereich der Privatisierung, Herausforderungen für das künftige Wachstum des exportorientierten Landes dar. Dagegen bleiben der Anstieg des privaten Konsums und der öffentlichen, von EU-Fonds unterstützten Investitionen die zentralen Wachstumstreiber. Slowenien verzeichnete 2017 erstmals einen Haushaltsüberschuss und konnte aufgrund dieser Fortschritte in der Haushaltskonsolidierung aus dem Gesamtwirtschaftlichen Ungleichgewichtsverfahren (MIP) der EU austreten. Das Finanzministerium rechnete für 2018 mit einer weiteren Vergrößerung des Haushaltüberschusses auf 0,4 Prozent des BIP. Positiv hat sich auch der Außenhandel entwickelt, der für die Wirtschaft von großer Bedeutung ist. Die Arbeitslosenquote lag laut dem Wiener Institut für internationale Wirtschaftsvergleiche (wiiw) 2018 bei 5,4 Prozent.

Wirtschaftsbeziehungen mit Deutschland

Der südöstliche EU-Mitgliedsstaat gehört zu den wenigen Ländern, mit denen die deutsche Wirtschaft ein Außenhandelsdefizit aufweist. Die deutschen Exporte sind 2018 im Vergleich zum Vorjahr um neun Prozent auf 5,3 Milliarden Euro gestiegen, die Importe um 9,5 Prozent auf 6,1 Milliarden Euro. Bei den Ausfuhren nach Slowenien stehen Kraftfahrzeuge und Kfz-Teile im Mittelpunkt. Die deutschen Einfuhren bestehen ebenfalls überwiegend aus Kraftfahrzeugen und Kfz-Teilen, Maschinen und Elektrotechnik.

Aktivitäten des OAOEV

Der OAOEV setzt sich für eine stärkere Wahrnehmung von Slowenien in der Öffentlichkeit durch die Politik in Deutschland ein.

Quellen: EBRD, Statistisches Bundesamt, Weltbank

Statistik 2018

Hauptstadt: Ljubljana
Bevölkerung: 2,1 Mio.
Fläche: 20.273km²
Präsident: Borut Pahor
Ministerpräsident: Marjan Šarec

Nominales BIP: 46,3 Mrd. Euro
BIP pro Kopf: 22.416 Euro
BIP-Wachstum: 4,5%
BIP-Wachstum, 2019 (P): 3,3%

Bilateraler Handel:
Deutsche Importe: 6,4 Mrd. Euro
Deutsche Exporte: 5,6 Mrd. Euro

In der Rangliste der Außenhandelspartner
Deutschlands 2018:
Deutsche Ausfuhr: Platz 39
Deutsche Einfuhr: Platz 34

Quellen: EBRD, GTAI

Ansprechpartner

Anja Quiring
Regionaldirektorin Südosteuropa
Tel.: 030 206167-130
A.Quiring@bdi.eu
 

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