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Michael Harms vom Ost-Ausschuss der deutschen Wirtschaft nahm am 2. Juli an einer Anhörung im Deutschen Bundestag zu den geplanten Sanktionen der USA gegen Nord Stream 2 teil und stellte sich den Fragen der Abgeordneten. Harms und Altkanzler Schröder veranschaulichten die Dimensionen der möglichen Schäden.
Auch Polens Wirtschaft hat unter Corona gelitten. Zum ersten Mal seit 30 Jahren erlebt das Land eine Rezession. Aber eine weit mildere als andere Länder. Der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft erwartet, dass Polen am besten in Europa durch die Krise kommt.

Deutsche Welle

Mit einer Reihe von Videokonferenzen soll die Aufmerksamkeit deutscher Wirtschaftskreise auf die belarussische IT-Branche gelenkt werden. Das Land wird als "Silicon Valley Osteuropas" beworben. "Ein solcher Beiname ist sicherlich eine Übertreibung", sagte Stefan Kägebein, Regionaldirektor des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft (OA), einer der Organisatoren der Videokonferenzen. Ihm zufolge haben die Nachbarländer, Russland und die Ukraine, sowohl größere Zentren als auch größere Software-Entwicklungsfirmen.

Mitte Juni nahm Ost-Ausschuss-Geschäftsführer Michael Harms gemeinsamen mit dem Vorsitzenden des Ausschusses für Wirtschaft und Energie Klaus Ernst an einer Pressekonferenz im Deutschen Bundestag teil, die sich mit der Frage der Androhung von extraterritorialen Sanktionen durch die USA gegen die Pipeline Nord Stream 2 befasste.
Überraschend stark stiegen deutsche Exporte nach Osteuropa und Zentralasien im ersten Quartal 2020 um eine Milliarde Euro auf insgesamt 58 Milliarden Euro, ergab eine Auswertung der Handelsbilanzen durch den OAOEV. Oliver Hermes, Vorsitzender des Ost-Ausschusses, erwartet für April und Mai zwar auch im deutschen Osthandel „desaströse Zahlen“, aber „die Chancen für eine Erholung verbessern sich von Tag zu Tag“.
Die gemeinsame Zukunft der EU-Staaten muss auch gemeinsam finanziert werden. Die Begriffe "Eurobonds" oder gar "Corona-Bonds" sind für eine solche Strategie aber nicht gut, denn sie weisen in die falsche Richtung, so der Ost-Ausschuss Vorsitzende Oliver Hermes in einem Gastbeitrag.
Anlässlich des 75. Jahrestages des Kriegsendes betont der OAOEV die Notwendigkeit einer engeren Zusammenarbeit zwischen den europäischen Ländern. "Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um wieder einmal zu begreifen, dass Protektionismus und nationaler Egoismus in eine Sackgasse führen", so der Vorsitzende der OAOEV Oliver Hermes.
Wilo-Chef und Vorsitzende des OAOEV Oliver Hermes glaubt nicht an den Abgesang auf die deutsche Industrie. Industrie sei essenziell, um kritische Infrastruktur am Laufen zu halten; „es ist sehr wichtig, in diesen Krisenzeiten zu zeigen, dass die Industrie hilft“, so Hermes.
Der Ost-Ausschuss-Osteuropaverein (OAOEV) erwartet, dass die osteuropäische Region für die Zeit nach der Krise große Vorteile haben wird, besonders durch eine zu erwartende Verkürzung der Lieferketten. Von einer Verlagerung der Produktionsstätten aus Asien könnte „vor allem Osteuropa profitieren, weil die Länder hier sehr wettbewerbsfähig sind“, so Michael Harms, der OAOEV-Geschäftsführer.

Deutsche Welle (russ.)

Nach einer von OAOEV in Auftrag gegebenen Forsa-Umfrage ist die Mehrheit der Deutschen mit den Einschränkungen der Freizügigkeit wegen der Corona-Pandemie einverstanden. Die Optimierung des grenzüberschreitenden Waren- und Personenverkehrs sei entscheidend, um das Infektionsrisiko zu minimieren und gleichzeitig die Versorgung von Krankenhäusern, Geschäften und Unternehmen zu gewährleisten, sagt der OAOEV Vorsitzende Oliver Hermes und fordert eine engere Koordinierung der Maßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus zwischen den Ländern.

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