Direkt zum Inhalt

Die Stuttgarter Nachrichten berichten darüber, dass sich der deutsche Export 2014 trotz der weltweiten Krisenherde gut behaupten konnte. Russland drohe aber weiterhin die gute Bilanz zu belasten. „Der Vorsitzende des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft, Eckhard Cordes, hatte kürzlich gesagt, dass der Einbruch der deutschen Exporte nach Russland um knapp 20 Prozent einen Verlust von 60 000 Arbeitsplätzen bedeute - bei 300 000 Stellen insgesamt, die in Deutschland vom russischen Markt abhängig seien.

Die Belarussian News berichtet über den Besuch des belarussischen Außenministers Vladimir Makei in Berlin und dessen Treffen mit Wirtschaftsvertretern die vom Ostausschuss organisiert wurden. Die Visite steht im Zeichen einer möglichen Annäherung von Europäischer Union und Eurasischer Union.

Belarusian News, 06.02.2015

Das Handelsblatt berichtet wie die diplomatische Initiative zur Eindämmung des Krieges in der Ukraine von Kanzlerin Angela Merkel gemeinsam mit Frankreichs Staatspräsident François Hollande durch ein Treffen von Top-Managern unterstützt werden soll. Vizekanzler Sigmar Gabriel und der russische Außenminister Sergej Lawrow wollen mit den Wirtschaftsvertretern im Rahmen der Münchener Sicherheitskonferenz zusammenkommen.

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung legt bei der Berichterstattung über die Ergebnisse der 12.Geschäftsklima-Umfrage unter deutschen Firmen einen Schwerpunkt auf das Ergebnis, das „Rund ein Drittel der deutschen Unternehmen in Russland plant, Mitarbeiter zu entlassen.“ Und ergänzt: „Deutsche Firmen sehen die Ukraine-Krise als Hauptgrund für ihre wirtschaftliche Schieflage: Fast 80 Prozent haben mit der gesunkenen Nachfrage zu kämpfen. Auch das geht aus der Umfrage von Ost-Ausschuss und AHK hervor.“ 

06.02.2015, F.A.Z. Online, von Cem Güler

Die dpa berichtet über die Ergebnisse der 12.Geschäftsklima-Umfrage unter deutschen Firmen die vom Ost-Ausschuss und der Deutsch-Russischen Außenhandelskammer durchgeführt und im Rahmen einer Pressekonferenz in Moskau vorgestellt wurde. In Hinblick auf die wirtschaftlichen Aussichten wird der Ost-Ausschuss Vorsitzende Eckhard Cordes zitiert: „2015 und 2016 werden brutal schwierig“  Wege aus der Krise wurden auch aufgezeigt: „Cordes begrüßte ausdrücklich das Angebot der Bundesregierung an Russland, eine Freihandelszone und einen gemeinsamen Wirtschaftsraum zu schaffen.“

Die Börsen-Zeitung berichtet über die wirtschaftliche Situation in Russland und erwähnt dabei auch eine Einschätzung des Ost-Ausschuss Vorsitzenden Eckhard Cordes:
„Für die deutsche Exportwirtschaft war der Handel mit Russland 2014 alles andere als erfreulich. Genaue Zahlen liegen zwar noch nicht vor; Ökonomen rechnen allerdings mit einem Minus von rund 20 %. Das wäre ein Ausfuhrvolumen von gut 7 Mrd. Euro, das im vergangenen Jahr verloren wurde.
Die Börsen-Zeitung schreibt über die Finanzmittel, die die EU der Ukraine zugesagt hat, und zitiert in diesem Zusammenhang eine diesbezügliche Einschätzung des Ost-Ausschuss Vorsitzenden Eckhard Cordes: „Der Ost-Ausschuss der deutschen Wirtschaft warnte unterdessen vor dem Aufbau von neuen Handelshürden. Der Ausschuss-Vorsitzende Eckhard Cordes wies im Gespräch mit Jazenjuk auf Irritationen über „einige jüngste Schritte Ihrer Regierung" hin, meldet die Nachrichtenagentur Reuters. Genannt wurden höhere Importzölle, die den Zugang von deutschen Investitionsgütern erschwerten.
Die Welt berichtet über die Zusammenkunft von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Jazenjuk und erwähnt auch das Treffen mit dem Ost-Ausschuss: „Der Ost-Ausschuss der deutschen Wirtschaft warnte die Ukraine vor dem Aufbau von neuen Handelshürden. Der Ausschussvorsitzende Eckhard Cordes sprach bei einem Wirtschaftsgespräch mit Jazenjuk von Irritationen über „einige, jüngste Schritte Ihrer Regierung". Genannt wurden etwa höhere Importzölle, die die im Lande tätigen Firmen belasteten.
Das Handelsblatt berichtet über das Treffen und zitiert dabei den Ost-Ausschuss Vorsitzenden Eckhard Cordes: „Cordes sprach von einem "riesigen" wirtschaftliche Potenzial des Landes, das größer sei als das der meisten EU-Länder. Die Möglichkeiten in den bilateralen Wirtschaftsbeziehungen würden derzeit nicht einmal ansatzweise ausgeschöpft.
n-tv erwähnt das Treffen des Ost-Ausschusses mit dem ukrainischen Premierminister Arsenij Jazenjuk auf seiner Website. Der Ost-Ausschuss Vorsitzende Cordes wird ausführlich zitiert, u.a. mit folgenden Aussagen:
„Die Sanktionen gegen Russland würden zwar von der deutschen Wirtschaft umgesetzt. "Letztendlich sollte aber gerade auch im Interesse der wirtschaftlichen Entwicklung der Ukraine der Ausstieg aus den Sanktionen angegangen werden", sagte Cordes. Er verwies auf die enge wirtschaftliche Verflechtung der beiden ehemaligen Sowjetstaaten.

Diese Seite teilen: