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Ostexperte

Der Moskauer Blog „Ostexperte“ greift die vom Ost-Ausschuss veröffentlichten Handelszahlen des 1. Halbjahres 2016 auf. Seit dem Rekordjahr 2012 wüchsen die deutschen Exporte in Ost-Länder mehr als die deutschen Ausfuhren insgesamt. „Es geht endlich wieder aufwärts“, kommentierte Ost-Ausschuss Geschäftsführer Michael Harms. „Nach zwei rabenschwarzen Jahren geht eine lange Durststrecke zu Ende. Osteuropa ist und bleibt ein Chancenraum für die deutsche Wirtschaft und gewinnt als Absatzmarkt […] an Gewicht“, so Harms.

Süddeutsche Zeitung

Die Süddeutsche Zeitung greift die Diskussion um die Verlängerung der Russland-Sanktionen auf. Laut dem slowakischen Ratspräsidenten Robert Fico hätten die Sanktionen gegen Russland zur Lösung der „sensiblen Fragen absolut nichts“ gebracht. 

Märkische Allgemeine
 
Nach Angaben des Präsidenten des Deutschen Bauernverbandes Joachim Rukwied führen die gegenseitigen Wirtschaftssanktionen zwischen der EU und Russland allein bei den deutschen Bauern zu Einnahmeverlusten in Höhe von einer Milliarde Euro. 

Mit einer Wirtschaftskonferenz zum Thema „Eurasische Wirtschaftsunion und die EU - Wege zur Annäherung“ in der EXPO-Stadt Astana startete eine neue Kooperation des Ost-Ausschusses mit der Botschaft Kasachstans. Ost-Ausschuss Geschäftsführer Michael Harms sowie die Vertreter der deutschen Wirtschaft gaben einen Überblick über die laufende Entwicklung der bilateralen Handels-und Wirtschaftsbeziehungen. Schwerpunkt waren mögliche Verhandlungen zwischen EU und Eurasischer Wirtschaftsunion (EAWU).
Die auf dem diesjährigen Petersburger Dialog geübte Kritik der deutschen Delegation an der russischen Politik ist Thema eines Artikels im Handelsblatt. 

In einem Interview mit dem FOCUS spricht sich Ronald Pofalla, deutscher Co-Vorsitzender des Petersburger Dialogs, für einen Dialog mit Russland aus und plädiert für mehr Flexibilität seitens der NATO: 

Am 27.06.2016 veröffentlichte der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft auf seiner Website die aktuellen Handelszahlen Deutschlands mit den Ost-Ausschuss-Ländern aus den ersten vier Monaten 2016. Der Rückgang der deutschen Exporte nach Russland, der 2015 noch bei 25 Prozent gelegen hatte, verringerte sich demnach auf -3 Prozent.
BZ

Der Geschäftsführer des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft Michael Harms sprach in einem ausführlichen Interview mit BZ-Redakteurin Ulrike Ruppel über die Auswirkungen der Sanktionspolitik der EU in der Russischen Föderation und deren Einfluss auf die deutsch-russischen Handelsbeziehungen.

Nach einem starken Rückgang im Jahr 2014 sind die deutschen Direktinvestitionen in Russland 2015 stark gestiegen. „Die Direktinvestitionen […] deutscher Firmen in Russland klettern laut Bundesbank auf 1,78 Milliarden Euro“, berichtet die Welt. Erwähnt wird auch eine Studie von Ernst& Young, die 36 Investitionsprojekte deutscher Unternehmen in Russland im Jahr 2015 zählt, Platz 1 vor Unternehmen aus den USA.
Auf dem St. Petersburg International Economic Forum veranstaltete der Ost-Ausschuss ein Rundtischgespräch zum Thema „Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaften von Deutschland und Russland über die Kooperation in Industrie 4.0“. Darin ging es um die Sicherung der europäischen digitalen Eigenständigkeit und die notwendige Zusammenarbeit mit Russland.

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