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Am 27.06.2016 veröffentlichte der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft auf seiner Website die aktuellen Handelszahlen Deutschlands mit den Ost-Ausschuss-Ländern aus den ersten vier Monaten 2016. Der Rückgang der deutschen Exporte nach Russland, der 2015 noch bei 25 Prozent gelegen hatte, verringerte sich demnach auf -3 Prozent.
Nach einem starken Rückgang im Jahr 2014 sind die deutschen Direktinvestitionen in Russland 2015 stark gestiegen. „Die Direktinvestitionen […] deutscher Firmen in Russland klettern laut Bundesbank auf 1,78 Milliarden Euro“, berichtet die Welt. Erwähnt wird auch eine Studie von Ernst& Young, die 36 Investitionsprojekte deutscher Unternehmen in Russland im Jahr 2015 zählt, Platz 1 vor Unternehmen aus den USA.
BZ

Der Geschäftsführer des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft Michael Harms sprach in einem ausführlichen Interview mit BZ-Redakteurin Ulrike Ruppel über die Auswirkungen der Sanktionspolitik der EU in der Russischen Föderation und deren Einfluss auf die deutsch-russischen Handelsbeziehungen.

Auf dem St. Petersburg International Economic Forum veranstaltete der Ost-Ausschuss ein Rundtischgespräch zum Thema „Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaften von Deutschland und Russland über die Kooperation in Industrie 4.0“. Darin ging es um die Sicherung der europäischen digitalen Eigenständigkeit und die notwendige Zusammenarbeit mit Russland.
In einem Vorbericht fasst die FAZ die Erwartungshaltung vor dem St. Petersburg International Economic Forum zusammen, zu dem in diesem Jahr auch EU-Kommissionspräsident Juncker anreist. „Zentral ist dabei der Wunsch nach schrittweiser Aufhebung der Wirtschaftssanktionen parallel zur Umsetzung von Etappen des Minsker Friedensprozesses.
Auch der Standard beschäftigt sich mit dem jährlichen internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg. Trotz der bestehenden Wirtschaftskrise und den andauernden politischen Konflikten, würden mögliche Schwerpunkte für eine Annäherung diskutiert. Der Standard berichtet in diesem Zusammenhang auch über Vorschläge des Ost-Ausschusses: „Die Sanktionen sollten nicht erst am Ende des Minsker Friedensprozesses für die Ukraine aufgehoben werden, sondern bei Fortschritten schrittweise schon vorher, betont der Vorsitzende Wolfgang Büchele.
Das Handelsblatt sieht im Hinblick auf die Reise von EU-Kommissionspräsident Juncker nach St. Petersburg eine leichte Annäherung beider Seiten und greift die Forderung des Ost-Ausschusses nach einem Dialog auf: „In Moskau ist man stark interessiert am Dialog zwischen der EU und der Eurasischen Wirtschaftsunion“, sagt Büchele, der auch Vorsitzender der Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft (OA) ist.
Die russische Nachrichtenagentur Ria Novosti greift ebenfalls die Pressekonferenz des Ost-Ausschusses auf: „Außenminister Frank-Walter Steinmeier setzt sich für einen verstärkten Dialog mit Russland und eine Strategiewechsel in Bezug auf Sanktionen ein. Die Sanktionen sollen schrittweise je nach dem Fortschritt mit der Umsetzung des Minsker Abkommens zur Befriedung der Ost-Ukraine abgebaut werden, so Steinmeier. Den Gedanken des schrittweisen Abbaus der Sanktionen unterstützt der Vorsitzende des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft Wolfgang Büchele.
Die Deutsche Presseagentur greift die Pressemitteilung des Ost-Ausschusses zum Jahrespressegespräch auf. Der Ost-Ausschuss Vorsitzende Wolfgang Büchele spricht sich darin für einen Strategiewechsel der EU bezüglich der Russland-Sanktionen aus:
„Wie Bundesaußenminister Steinmeier vorgeschlagen hat, sollte Russland der Abbau von Sanktionen nicht erst am Ende des Minsk-Prozesses, sondern bereits parallel zu substanziellen Umsetzungsschritten angeboten werden", sagte Büchele.

Im Europe Online Magazin wird der Wechsel in der der Geschäftsführung des Ost-Ausschusses und der AHK Moskau vorgestellt. Auf den neuen Geschäftsführer des Ost-Ausschusses Michael Harms folgt in Moskau der ehemalige Spiegel-Journalist Matthias Schepp.

Europe Online Magazin, http://www.europeonline-magazine.eu/moskauer-spiegel-chef-schepp-neuer-…
 

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