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Pressemitteilungen

Die EU-Kommission stellt heute ihre Wasserstoffstrategie vor, mit der sie den Pfad zu einer europäischen Wasserstoffwirtschaft bis 2050 absteckt. Die EU setzt dabei auch auf internationale Partnerschaften, denn ein erheblicher Teil der künftigen Wasserstoffnachfrage in Europa wird durch Importe gedeckt werden müssen. Zu den aussichtsreichen Partnern für die europäische Wasserstoffkooperation gehört nach Ansicht des Ost-Ausschusses unbedingt auch Russland.
"Die USA drehen erneut mächtig an der Sanktionsspirale. Das sogenannte „Klarstellungsgesetz zum Schutz der europäischen Energiesicherheit (PEESCA)“ untergräbt die Souveränität der europäischen Wirtschafts- und Energiepolitik – in einer Weise, die weder nach internationalem Recht, noch politisch oder wirtschaftlich hinnehmbar ist. Europa muss hier Profil und Kante zeigen! Die Europäische Kommission und das Europäische Parlament müssen klarmachen, dass sich Europa keinem „America First“ beugt."
Oliver Hermes äußert sich zum aktuellen Stand der deutsch-polnischen Wirtschaftsbeziehungen und zur anstehenden ersten Runde der Präsidentschaftswahlen in Polen am Sonntag, den 28.06.2020: Trotz Corona-bedingter Rückgänge weist Polen weiterhin eine herausragend positive Entwicklung unter allen deutschen Handelspartnern auf. Im Krisenmonat April gab es den erwarteten Einbruch im bilateralen Handel um 25 Prozent.
Der Ost-Ausschuss- Osteuropaverein der Deutschen Wirtschaft (OAOEV) hat auf der ersten Online-Mitgliederversammlung seiner Geschichte eine Verkürzung seines Vereinsnamens zu „Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft“ beschlossen. Die rund 80 teilnehmenden Vertreter der Mitgliedsunternehmen votierten nahezu einstimmig für die Namensanpassung.
Mit großer Sorge beobachtet die deutsche Wirtschaft die fortgesetzten Versuche US-amerikanischer Senatoren, die Bauarbeiten an der europäisch-russischen Erdgas-Pipeline Nord Stream 2 zu sanktionieren. „Die Pläne sind eine direkte Bedrohung für die Rechtssicherheit in der Europäischen Union und würden zu US-Sanktionen gegen Dutzende von deutschen und europäischen Unternehmen führen."
Überraschend starkes Exportergebnis im deutschen Osthandel im ersten Quartal 2020: Von Januar bis März nahmen die deutschen Ausfuhren in den Osten Europas gegen den allgemeinen Trend um 1,7 Prozent oder umgerechnet rund eine Milliarde Euro auf insgesamt 58 Milliarden Euro zu. Allein der Wert der deutschen Ausfuhren nach Polen stieg in den ersten drei Monaten nochmals um über eine Milliarde Euro an.
Am 8. und 9. Mai 2020 wird rund um den Globus an den 75. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges in Europa und die Millionen Opfer nationalsozialistischer Verbrechen gedacht. „Der Jahrestag erinnert uns Deutsche nachdrücklich an unsere besondere Verpflichtung, alles für den Frieden und die Verständigung in Europa zu tun“, sagte Oliver Hermes, Vorsitzender des Ost-Ausschuss – Osteuropavereins der Deutschen Wirtschaft (OAOEV).
Nachdem Tschechien bereits Mitte April erste Lockerungen für Berufspendler umgesetzt hatte, vollzieht auch Polen einen großen Schritt in Richtung Normalität: Seit dem 4. Mai dürfen fast alle polnischen Staatsbürger, die zum Arbeiten nach Deutschland pendeln, ohne 14-tägige Quarantäne wieder in ihr Heimatland einreisen. Polen reagiert mit seinen Maßnahmen auch auf Lockerungen, die Tschechien bereits Mitte April für Berufspendler eingeführt hatte.
Zahlen mit historischem Wert: In den ersten zwei Monaten 2020 hat der deutsche Export in die 29 Ost-Ausschuss-Länder um rund fünf Prozent zugenommen. Durch Corona wird sich ab März die Lage deutlich eintrüben. Dass die Region aus einer Position relativer Stärke in die Corona-Krise geraten ist und die Infiziertenzahlen durch schnelle Maßnahmen bislang relativ klein gehalten werden konnten, eröffnet Chancen für eine vergleichsweise schnelle Erholung. Hier das Statement des OAOEV-Vorsitzenden Oliver Hermes.
Neue Ausnahmegenehmigungen für tschechische Pendler nach Deutschland sorgen bei betroffenen Unternehmen der Chemie- und Pharmaindustrie für Erleichterung: „Wir freuen uns sehr, dass unsere Partner in Tschechien so schnell auf die drohende Notlage deutscher Unternehmen reagieren und eine Sonderregelung umsetzen konnten“, sagte Oliver Hermes, Vorsitzender des Ost Ausschuss – Osteuropavereins der Deutschen Wirtschaft, der deutsche Unternehmen in Tschechien und 28 weiteren Ländern vertritt. „Dieser Erfolg ist ein wichtiger Schritt in Richtung einer gesamteuropäischen Regelung für den Reiseverkehr.“

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