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Pressemitteilungen

Der Ost-Ausschuss-Vorsitzende löst Herbert Demel ab

Der Vorsitzende des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft Wolfgang Büchele wurde am 1. März als neuer CEO der Stuttgarter M+W Group vorgestellt. Die M+W Group ist als weltweit agierendes High-tech-Unternehmen unter anderem auf die Herstellung von Geräten und Produktionsanlagen im Bereich der Reinraumtechnologie spezialisiert. Das Unternehmen erreichte 2015 mit 6.000 Mitarbeitern einen Gesamtumsatz von rund drei Milliarden Euro und ist in rund 30 Ländern aktiv. Wolfgang Büchele wird als CEO auch für die Region Deutschland und Osteuropa zuständig sein. Zuvor war der promovierte Chemiker von 2014 bis Ende 2016 CEO des Anlagenbauers Linde AG.

2016 stärkster Exportanstieg seit vier Jahren/ Wachsende Nachfrage aus Südosteuropa und der Ukraine/ Exporte nach Russland stabilisieren sich

Trendwende geschafft: Erstmals seit vier Jahren stiegen die deutschen Ausfuhren nach Osteuropa wieder deutlich stärker an, als der deutsche Export insgesamt. Während das Statistische Bundesamt für das Gesamtjahr 2016 ein deutsches Exportwachstum von rund einem Prozent vermeldete, kletterten die deutschen Lieferungen in die 21 vom Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft betreuten Länder um fast vier Prozent auf 53,9 Milliarden Euro. Das sind zwei Milliarden Euro mehr als 2015. Die Importe aus der Region sanken hingegen um 1,5 Milliarden auf 55,2 Milliarden Euro (minus 2,6 Prozent). „Entscheidend für den Aufschwung der deutschen Ost-Exporte sind zwei Faktoren: Die Nachfrage aus Südosteuropa ist ungebrochen stark und Russland findet langsam den Weg aus der tiefen Wirtschaftskrise“, sagte der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Wolfgang Büchele.

Zwei Drittel der Unternehmen erwartet positive Entwicklung/ Umsätze, Exporte und Investitionen legen wieder zu/ Geschäftsklima-Umfrage Russland 2017

Nach zwei Rezessionsjahren in Folge kommt die russische Wirtschaft 2017 langsam aus der Krise: Das unternehmerische Umfeld und die Geschäftserwartungen der deutschen Unternehmen im Russland-Geschäft haben sich trotz der gegenseitigen Wirtschaftssanktionen zuletzt spürbar verbessert. Dies ist das wichtigste Ergebnis der gemeinsamen Geschäftsklima-Umfrage des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft und der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer (AHK), die der stellvertretende Ost-Ausschuss-Vorsitzende Klaus Schäfer, der DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier und der Vorstandsvorsitzende der AHK Matthias Schepp heute in Berlin vorstellten. An der Umfrage haben sich 190 Unternehmen beteiligt, die in Russland insgesamt 122.000 Mitarbeiter beschäftigen und rund 29 Milliarden Euro umsetzen.

Schwerpunkt Ukraine und Belarus

Die neue Ausgabe der Ost-Ausschuss Informationen mit einem Schwerpunkt zur Ukraine und Belarus ist da. Wir haben mit Alexander Markus, dem Vorstandsvorsitzenden der neu gegründeten Deutsch-Ukrainischen AHK, über die aktuellen Entwicklungen im Land gesprochen. Außerdem lesen Sie über den Start der dritten Runde des Stipendienprogramms Ukraine und erhalten Informationen zur aktuellen rechtlichen Entwicklung im Land. Zudem erfahren Sie, welche Herausforderungen die deutsche Beratergruppe Belarus für das Land 2017 sieht, und Projektleiterin Jelena Granovskaja zieht eine Bilanz des Partnerschaftsprojekts Belarus, das der Ost-Ausschuss seit 2011 durchführt.

Vertreter aus der Ukraine und Kasachstan diskutieren über nachhaltige Landwirtschaft/ Bilaterale Gespräche mit den Agrarministern aus Moldau und Usbekistan/ Bedauern über erneutes Fernbleiben Russlands von der Grünen Woche

Vom 19. bis 21. Januar 2017 treffen sich in Berlin rund 60 Landwirtschaftsminister und mehr als 1.000 Agrarexperten und Wirtschaftsvertreter zum 9. Global Forum for Food and Agriculture (GFFA), der zentralen agrarpolitischen Auftaktveranstaltung der Internationalen Grünen Woche. Das GFFA diskutiert in diesem Jahr das Schwerpunktthema „Landwirtschaft und Wasser – Schlüssel zur Welternährung“.

Klaus Schäfer, Stellvertretender Ost-Ausschuss-Vorsitzender und Sprecher des Länderkreises Russland, zur Diskussion um die Verlängerung der Wirtschaftssanktionen gegen Russland

„Nach zweieinhalb Jahren Wirtschaftssanktionen stellt sich die Frage, ob diese ihren politischen Zweck tatsächlich erfüllen oder ob es nicht alternative Ansätze gibt. Wir haben es mit einer stetigen Belastung der Konjunktur in Russland, aber auch in der EU zu tun, die Sanktionsverlängerung darf daher nicht zur reinen Routine werden. Wir halten es für richtig, mit einem Abbau der Sanktionen nicht erst nach einer vollständigen Erfüllung des Minsker Friedensabkommens zu beginnen. Der Abbau sollte schrittweise entlang substanzieller Fortschritte vollzogen werden, um stärkere Anreize zu schaffen.

Zweistellige Steigerungsraten im bilateralen Warenaustausch 2016/ Mehr als 8.000 deutsche Firmen vor Ort

Nach den Parlamentswahlen im EU-Land Rumänien im Dezember gibt es dort einen Regierungswechsel. Aus deutscher Perspektive ist diese Entwicklung durchaus von großer Bedeutung, schließlich zählt Rumänien derzeit zu den Ländern mit den größten Steigerungsraten für deutsche Exporte.

Schwerpunkt Grüne Woche und Agrarwirtschaft

Bei den deutschen Russland-Exporten zeichnet sich eine Bodenbildung ab, und auch die deutschen Direktinvestitionen in Russland entwickeln sich positiv. Für ein kräftigeres Wachstum von Handel und Investitionen ist aber eine Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Unternehmen nötig. Dazu gehören Fortschritte in der Sanktionsfrage und der Verzicht auf neue protektionistische Maßnahmen auf russischer Seite. Der Ost-Ausschuss hat diese Fragen auf der jüngsten Sitzung der deutsch-russischen Strategischen Arbeitsgruppe in Moskau adressiert und dabei auch Vorschläge zur effektiveren Gestaltung der russischen Lokalisierungspolitik vorgelegt, die wir in dieser Ausgabe der Ost-Ausschuss Informationen vorstellen.

Dr. Wolfgang Büchele, Vorsitzender des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft, zum Ausgang der US-Präsidentschaftswahl und den Folgen für das russisch-amerikanische Verhältnis

„Wir hoffen, dass die USA und Russland unter Donald Trump zu einem vertrauensvollen Arbeitsverhältnis zurückfinden. Trumps bisherige Aussagen zu Russland und die ersten Signale aus Moskau auf das Wahlergebnis lassen zumindest erwarten, dass auf beiden Seiten die Bereitschaft zu einem neuen Dialog vorhanden ist. Die Kooperation beider Länder ist zur Lösung globaler Konflikte – etwa in Syrien und der Ost-Ukraine und bei der Bekämpfung des internationalen Terrorismus – unverzichtbar. Dabei setzen wir weiterhin auf eine enge Abstimmung der USA mit der EU.

BME und Ost-Ausschuss unterzeichnen Kooperationsvereinbarung im Rahmen der Young-Professionals-Initiative des Einkäuferverbandes

Der BME und der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft wollen die Nachwuchskräfte in Europa stärker unterstützen. „Das gilt insbesondere für die Ausbildung Studierender und Graduierter aus den Ländern des Westlichen Balkans“, betonte Dr. Christoph Feldmann, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME) am Mittwoch in Berlin nach der Unterzeichnung einer entsprechenden Kooperationsvereinbarung mit dem Ost-Ausschuss-Vorsitzenden Michael Harms. Zuvor hatte BME-Vorstandsvorsitzender Horst Wiedmann das 51. BME-Symposium Einkauf und Logistik in der Bundeshauptstadt eröffnet.

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